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Sobald es wärmer wird, steigt die Gefahr, im Wald von einer Zecke gebissen zu werden. "Lassen Sie sich nicht täuschen", schreibt die Liga in einer Mitteilung vom Montag. Eine Impfung gebe es nur gegen die gefährliche Hirnhautentzündung (FSME). Die Broschüre der Zeckenliga liegt unter anderem in Drogerien und Apotheken auf.
Im Gegensatz zur Krankheit FSME, die vor allem in Risikogebieten übertragen wird, können Zecken überall Borreliose übertragen. Zecken kommen landesweit unterhalb von 1500 Metern über Meer vor.
Die Liga für Zeckenkranke empfiehlt, sich im Wald mit bedeckender Kleidung vor Bissen zu schützen und den Körper am Abend nach den Insekten abzusuchen. Zeckenbiotope sind zu meiden. Wer von einer Zecke gebissen worden ist, muss diese korrekt entfernen und auf Krankheitssymptome achten
Zu den Symptomen gehörden chronische Müdigkeit, Lichtempfindlichkeit oder Muskel- und Gliederschmerzen. Die Borreliose ist tückisch: Häufig tritt sie erst Wochen nach einem Biss auf. Behandelt wird sie mit Antibiotika. Jährlich erkranken ungefähr 3'000 Personen in der Schweiz an der Krankheit.
Mehr Informationen unter www.zeckenliga.ch |