1x1 AdLINK Zaehlpixel Tag
NET-Metrix-Audit 1.5
Leaderboard

Sie sind hier: Frauen 08. Februar 2012
Suchen
sprechzimmer.ch
Frauen
Erweiterte Suche
Adsense Linkblock

Fokus
Krankheitsbilder
Symptome
Medizinische Onlineberatung
Versand-Apotheke
News
Patientenzeitschrift Sprechstunde
Gesundheitsmagazin Schweizer Hausapotheke
Gesundheits-TV
Ratgeber
Ernährung
Gesunde Zähne
Alternativmedizin, TCM
Männer
Frauen
Schwangerschaft und Kind
Wechseljahre
Diskussionsforum
Kinder-Teenager
Senioren
Sport, Wellness
Pharmazeutika
Nützliches
Abstimmung
Links

 

Left Skyscraper

Rectangle Top

 

Schrift: Schrift grösser Schrift kleiner Als Email versenden Druckvorschau

 
Prämenstruelles Syndrom bei Mädchen
 
Die Tage vor den Tagen können sowohl psychische wie auch physische Symptome hervorrufen (prämenstruelles Syndrom PMS), das weiss man seit Hippokrates. Ob das PMS aber lediglich erwachsene Frauen oder bereits junge Mädchen betreffen kann, ist nicht klar.

Mädchen junge Frauen
 
Der folgende Artikel wurde als „Fortbildung für Ärzte“ geschrieben und erschien im Fachblatt ArsMedici Dossier III 2010 des Rosenfluhverlags. Wir geben eine Kurzfassung mit den wichtigsten Punkten, welche auch für Laien interessant sind, wieder.


Ob das PMS von der Mutter auf die Töchter übertragen wird, ist nicht klar. Zwillingsstudien haben gezeigt, dass eine genetische Veranlagung möglich ist, weitere Risikofaktoren aber auch existieren.

 

Risikofaktoren für das PMS

  • Körperliche und sexuelle Gewalt in der Kindheit/Jugend
  • Fettleibigkeit
  • Rauchen
  • Alkoholmissbrauch
  • Hoher sozioökonomischer Status
  • Ambivalente Schwangerschaftswünsche
  • Unbewusste Konflikte hinsichtlich sexueller Orientierung
  • Psychologische, soziale, kulturelle Faktoren
  • Schlechte Mutter-Tochter-Kommunikation

 

PMS bei Mädchen: Unvollständige Angaben

Ob Mädchen bereits am PMS leiden oder sich ein solches erst im Erwachsenenalter manifestiert, ist umstritten. Einige Zahlen: 61 bis 86% der jugendlichen Frauen leiden an einem PMS oder einer *Premenstrual Dysphoric Disorder (PMDD), der schwerwiegenderen Variante des PMS.

 

Knapp 6% leiden unter einer PMDD und 19% leiden unter einem mittleren bis schweren PMS. Man nimmt an, dass die Beschwerden bei den Jugendlichen und den erwachsenen Frauen etwa gleich stark sind. *Beim PMDD müssen mindesten 5 PMS Faktoren sowie eine klare Funktionseinschränkung im Alltag vorliegen und die Symptome müssen mindestens während 2 Monatszyklen aufgezeichnet werden können. (Siehe auch Diagnose)

 

Symptome des PMS

Die meisten Frauen schwanken zwischen Hoffnungslosigkeit, vermeintlichem Kontrollverlust, verschiedenen körperlichen Symptomen sowie einer eingeschränkten Lebensqualität mehr oder weniger stark hin und her. Häufig treten bei derselben Frau unterschiedliche Beschwerden auf; sie können im Laufe des Lebens variieren und besonders von Frau zu Frau.

 

Bei Jugendlichen treffen am häufigsten folgende Symptome auf:

  • Stimmungsschwankungen
  • Stress, Nervosität

 

Speziell im Alter zwischen 13 und 18 treten auf:

  • Bauchbeschwerden (Schmerzen, Übelkeit, Blähungen, Ziehen)
  • Heisshungerattacken
  • Schwere Stimmungsschwankungen
  • Unzufriedenheit mit dem Aussehen

Der Intensitätshöhepunkt dieser Beschwerden ist im Alter von 16 bis 18 Jahren zu erwarten.

 

Wie stellt der Arzt ein PMS fest?

Die Diagnose PMS ist erst 26 Jahre jung; damals wurde der Begriff von der  „American Psychiatric Association“ geprägt.

 

Sowohl bei jungen wie auch bei erwachsenen Frauen kann ein PMS mittels Hormonwerte, aber auch Elektrolytwerte (Kalzium, Magnesium) diagnostiziert werden. Wichtig für den Arzt sind Beschwerden, die während mindestens 3 Monatszyklen aufgeschrieben und auf einer Skala von 1-5 bewertet werden müssen. Die Symptome müssen zwingend während der Lutealphase* auftreten, dass sie zum PMS gezählt werden können. * Die Lutealphase ist die Zeitspanne zwischen Eisprung und nächster Menstruation, dauert üblicherweise ca. 12 bis 16 Tage, egal, wie lang der Zyklus ist.

 

Schwere Form (PMDD)

Die PMDD beinhaltet mindestens 5 Symptome des PMS, davon mindestens ein psychisches Symptom (psychische Erkrankungen müssen ausgeschlossen sein). Auch hier müssen die Beschwerden über mindestens zwei Monatszyklen bestehen und: Die Frau muss eindeutig eingeschränkt sein in ihrem Alltag.

 

Behandlungsmöglichkeiten

Das PMS kann in der Regel mit guter Aufklärung bereits stark gemildert werden.

 

Lebensstiländerungen verbessern Symptome wie Ödeme, Brustschmerzen, Aufgedunsen sein, Gewichtszunahme, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit:

 

Dazu gehören:

  • Stressverminderung und Lernen von Entspannungstechniken
  • Regelmässiger Schlafrhythmus
  • Ernährungsumstellung: kohlehydratreiche Nahrung, wenig salz und raffinierten Zucker, Verzicht auf tierische Fette, Kaffee, Alkohol, Nikton
  • Verhaltenstherapie: Damit lernen die Frauen besser mit den Beschwerden umgehen.


Studien haben gezeigt, dass besonders junge Frauen günstig auf erhöhte Milcheinnahme reagieren: Blähungen, Krämpfe, Essattacken verbesserten sich; psychische Symptome allerdings nicht.

 

Hormonelle Verhütungsmittel

Vor allem die kombinierten Präparate scheinen auch bei Jugendlichen zu helfen. Bei Depressionen und Zwangsstörungen können Antidepressiva helfen, dies wurde allerdings bei Jungendlichen nicht durch Studien belegt. Kalziumkarbonat bringt das Mineralienungleichgewicht in Ordnung.

 

Pflanzliche Präparate

Mönchspfeffer steht hier an erster Stelle; die Wirksamkeit der Präparate ist durch Studien gut belegt. Nebenwirkungen bestehen kaum. Allerdings wurden die Studien nur bei erwachsenen Frauen gemacht, nicht bei jugendlichen Frauen. Genau gleich wie bei der Lichttherapie, deren positiver Effekt bei depressiven Symptomen bei erwachsenen Frauen, nicht aber bei Mädchen bewiesen wurde.

 

 

Mehr zum Thema


Rosenfluh Publikationen ArsMedici Dossier III 2010

07.04.2010 - dzu


 

Rectangle

 

Zur Anmeldung >>

Krankheiten von A-Z, Symptome, Therapien, Diagnosen >> 

Symptome: die wichtigsten Beschwerden >>
Pages en Français Santeweb >>
 
Medizinische Onlineberatung
 

Das Team der Onlineberatung für Ihre Fragen zu Gesundheit, Krankheit und Medizin.

mehr >>

Sprechzimmer Gesundheits-TV

Ärzte erklären Gesundheitsthemen lebendig und aktuell mehr >>

Erste Hilfe Quiz

Zu den Quizfragen >>

Diskussionsforen

 

Aktuelle Foren

Wechseljahre
Morbus Crohn
Immunsystem stärken
Baby, Geburt,  Schwangerschaft
Herz /Herz-Kreislauf
Eisenmangel
Nagelpilz
Brustkrebs
Nahrungsmittelallergie/
-Unverträglichkeit

Prostatakrebs

Multiple Sklerose
Verhütung, Verhütungsmethoden

 

Button 150x100

 

MySana für Ihre Gesundheitsakte
 
Ihre persönlichen, medizinischen Daten jeder Zeit nur für Sie griffbereit.

mehr >>

Right Skyscraper