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Sie sind hier: Krankheitsbilder » Bakerzyste, Zyste in der Kniekehle 29. Juli 2014
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Bakerzyste, Zyste in der Kniekehle

 

Definition

Die Bakerzyste ist eine mit Flüssigkeit gefüllte Aussackung der Kniekehle. Sie ist ein indirektes Zeichen für eine Schädigung des Kniegelenkes.

Durch den Schaden im Knie, der verschiedene Ursachen haben kann, kommt es zu einer vermehrten Flüssigkeitsproduktion im Kniegelenk. Das Kniegelenk versucht sich damit besser zu schmieren, produziert aber insgesamt zu viel Flüssigkeit. Somit kommt es zu einem erhöhten Gelenkinnendruck, das umliegende Bindegewebe erschlafft und es kommt zu einer mit Flüssigkeit gefüllter Aussackung (Zyste).

 

Typischerweise bildet sich die Bakerzyste im Bereich der schwächsten Stelle der Gelenkkapsel; das ist meistens die Kniekehle. Zwischen zwei Muskeln hindurch bildet sich ein Überlaufsack. Dieser ist mit einer stieligen Verbindung mit dem Kniegelenk verbunden.

 

Hauptzeichen: Bewegungsabhängige, wiederkehrende Schmerzen und Schwellungen in der Kniekehle, sowie in der Wadenmuskulatur.

 

Eine Bakerzyste ist in der Regel gutartig. Schwellungen in der Kniekehle müssen aber grundsätzlich ärztlich abgeklärt werden, damit ein bösartiger Tumor ausgeschlossen werden kann.

 

Eine Bakerzyste tritt am häufigsten im mittleren und höheren Lebensalter auf, Kinder sind seltener betroffen.

Ursachen

Ursache für die Ausbildung einer Bakerzyste ist die vermehrte Produktion von Gelenkflüssigkeit im Kniegelenk.

 

Häufige Ursachen dafür sind:

  • Alterungsprozess, Arthrose
  • Ein länger bestehender Meniskusschaden
  • Gelenkentzündungen, z.B. rheumatoide Arthritis

Symptome (Beschwerden)

Das Ausmass der Beschwerden hängt von der Menge der Flüssigkeitsbildung und dadurch von der Grösse der Bakerzyste ab.

  • Immer wieder kehrende Schmerzen in der Knie- und Wadengegend.
  • Spannungsgefühl in der Kniekehle
  • Schwellung in der Kniekehle nach Belastung, die nach einer Ruhepause wieder verschwindet.
  • Wenn die Baker-Zyste eine gewisse Grösse erreicht hat, bildet sich die Schwellung nicht mehr zurück und die Beschwerden treten auch in Ruhe auf.

Diagnose (Untersuchung)

  • Krankengeschichte unter Einbezug der Beschwerden: meistens genügt dem Arzt bereits die Beschreibung der Beschwerden für die Diagnosestellung.
  • Körperliche Untersuchung: eine ausgeprägte Zyste kann man sehen und ertasten.
  • Ultraschall (Sonographie): damit werden die Grösse und der Ort der Zyste bestimmt.
  • Röngtenaufnahmen zeigen Abnutzungserscheinungen des Knies.
  • Magnetresonanztomographie (MRT): diese wird nur notwendig, wenn Einblutungen oder Gewebsrisse die Ultraschall-Untersuchung behindern.  Zusätzlich liefert die MRT-Untersuchung Informationen über mögliche Ursachen.
  • Laboruntersuchungen: ev. Entzündungs- und Rheumafaktoren.

Therapie (Behandlung)

Die Behandlung richtet sich nach der Art des Kniegelenkschadens.

 

Allgemeine Massnahmen

Im Akutfall helfen Eiswickel, ev. Schonung für zwei bis drei Tage.

 

Medikamentös

Entzündungshemmende Schmerzmittel (z.B. Rheumamedikamente): Die Medikamente sollten nur kurzzeitig eingenommen werden, da sie auf Dauer die Magenschleimhaut schädigen. Neuere Medikamente in dieser Gruppe sind die sogenannten COX2-Hemmer; sie haben gegenüber den klassischen Wirkstoffen weniger Nebenwirkungen, scheinen aber dafür von der Wirksamkeit her etwas unterlegen zu sein.

 

Punktion

Der Inhalt der Zyste kann mit einer Spritze abgesaugt werden. Gleichzeitig können cortisonhaltige Medikamente hineingespritzt werden, die ebenfalls entzündungshemmend wirken. Damit wird die Bakerzyste nicht zum Verschwinden gebracht, die Beschwerden verbessern sich aber meistens für eine lange Zeit. Cortison-Injektionen sollten wegen der Nebenwirkungen - nicht häufiger als 2-3x jährlich verabreicht werden.

 

Operation

Wenn innerhalb von Monaten keine Besserung eintritt, muss die operative Entfernung der Bakerzyste vorgenommen werden. Dabei wird die ganze Zyste mitsamt der stieligen Verbindung zwischen Zyste und Kniegelenk entfernt. Die Zyste wird danach feingeweblich auf eine eventuelle Bösartigkeit hin untersucht.

 

Arthroskopie (Kniespiegelung)

Kann der Gelenkschaden (z.B. ein Meniskusriss) mittels Arthroskopie behoben werden, so bildet sich die Bakerzyste in den meisten Fällen von selber zurück.

 

Bei einer Rheumaerkrankung, muss die Bakerzyste entfernt werden.

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01.07.2009 - dzu

Die Informationen wurden von Fachpersonen recherchiert und für Sie aufbereitet, erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzen in keinem Fall den Arztbesuch.
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