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Sie sind hier: Krankheitsbilder » Bluthochdruck, Hypertonie 25. Juni 2017
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Bluthochdruck, Blutdruckkrisen, Hypertonie

Definition

Bluthochdruck: Messungen zeigen es auf

Die Blutdruckmessung mit der Manschette sagt etwas über den Druck im arteriellen Kreislauf aus. Das Herz, das sich wie jeder Muskel anspannen und entspannen kann, pumpt das Blut in die Arterien . Mit den Anspannungs- und Entspannungsphasen des Herzmuskels steigt und fällt dort der Druck. Die dadurch entstehende Druckwelle kann man als Puls tasten.

Auch die Blutgefässe können Druck erzeugen. Besonders die Arterien können sich verengen oder erweitern. Dies ist möglich, da eine der Gefässwandschichten aus Muskelgewebe besteht.

Der Blutdruck ist also abhängig von:

  • der Blutmenge
  • dem Gefässzustand (Widerstand)
  • der Pumpkraft des Herzens

Blutdruckwerte eines Erwachsenen:

Die Werte des Blutdrucks (BD) werden in zwei Zahlen angeben: der obere Wert (systolischer Wert) entspricht dem höchsten Druck, der untere (diastolischer Wert) entspricht dem niedrigsten Druck, der in den Gefässen herrscht.

Beschreibung Obere (systolische) Werte Untere (diastolische) Werte
Optimale Werte 120-129 mmHg 80-84 mmHg
Hoch-Normale Werte 130-139 mmHg 85-89 mmHg
Hoher BD Grad I 140-159 mmHg 90-99 mmHg
Hoher BD Grad II 160-179 mmHg 100-109 mmHg
Hoher BD Grad III über 180 mmHg über 110 mmHg

 

Der Blutdruckwert ist altersabhängig. Mit zunehmendem Alter steigt er eher etwas an (abnehmende Elastizität der Gefässe).

Gerade bei alten Menschen kann der Druck durch die zunehmende Verkalkung der Gefässe aber auch falsch hoch gemessen werden.

Zu hoher Blutdruck begünstigt die Entstehung der Arteriosklerose (Arterienverkalkung). Sie führt im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt oder zu einem Schlaganfall (Hirnschlag ).

Ursachen

Es gibt zwei verschiedene Arten von Bluthochdruck:

Die primäre = essentielle Hypertonie, deren Ursache weitgehend unbekannt ist. Die essentielle Hypertonie ist ein eigenständiges Krankheitsbild.

Die sekundäre Hypertonie: hier handelt es sich um eine erworbene Hypertonie, der eine andere Krankheit zu Grunde liegt, z.B. ein chronisches Nierenleiden, ein Leiden an den Nierenarterien oder bei hormonellen Störungen.

Risikofaktoren

  • Rauchen, chronischer Alkoholkonsum, Kaffee
  • Familiäre Vorbelastung
  • Alter
  • Zuckerkrankheit, Diabetes Typ I und Typ II
  • Salz- und fettreiche Ernährung
  • Chronischer Stress
  • Medikamente (z.B. Kortison, Schlankheitsmittel)
  • Lakritze
  • Drogenkonsum (Kokain, Ecstasy und Amphetamine)

Symptome (Beschwerden)

Bluthochdruck: Kopfschmerzen, Schwindel als erste Anzeichen

Oft wird eine Erhöhung des Blutdrucks gar nicht bemerkt. Das kann auf die Dauer gefährlich werden. Der hohe Blutdruck kann in erster Linie Gehirn, Nieren, Herz und Augen schädigen.

Erste Warnsignale  können sein:

Notfallsituation:

  • Starke Sehstörungen
  • Starker Schwindel
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Starke, ungewohnte Kopfschmerzen
  • Starke Atemnot
  • Brustenge (Angina pectoris)

Diagnose (Untersuchung)

Bluthochdruck: Regelmässige Messungen

  • Krankengeschichte (Anamnese) unter Einbezug der Symptome, der Risikofaktoren und der Familiengeschichte (Herzinfarkte, Schlaganfälle).
  • Mehrmalige Blutdruckmessungen in verschiedenen Sitzungen und Lagen (stehend, liegend)
  • Abhören (Auskultation) von Herz, Halsschlagader, Bauchraum
  • Augenhintergrund-Untersuchung
  • EKG (Elektrokardiogramm)
  • Ergometrie (EKG unter Belastung)
  • Langzeit-Blutdruckmessung über 24 Stunden
  • Blut- und Urinuntersuchungen (unter anderem Cholesterin, Blutzucker, Hormonabbauprodukte, Harnsäure).
  • Echokardiographie (Ultraschall des Herzens)
  • Bauch- und Halsschlagader- Ultraschall (Sonographie)

Therapie (Behandlung)

Bei der sekundären Hypertonie gilt es, die Grunderkrankung zu beheben, dann bessert sich meist auch der Blutdruck.

Bei der essentiellen Hypertonie müssen in erster Linie die Risikofaktoren vermindert oder ausgeschaltet werden: Gewichtsreduktion, Ernährungsumstellung (Ernährungsberatung, vor allem Reduktion des Salzkonsums), Rauch- und Alkoholstopp, regelmässiges körperliches Training.

Medikamente

  • ACE-Hemmer und Angiotensin-Rezeptorantagonisten (wirken auf Hormone, die für die Regulation des Blutdrucks verantwortlich sind).
  • Harntreibende Medikamente (Diurektika): Flüssigkeit und Salze (Natrium) werden aus dem Körper geschwemmt. Dadurch wird das Blutvolumen verringert und der Druck fällt.
  • Betablocker (Verminderung der vom Herzen ausgeworfenen Blutmenge und Verringerung der Herzfrequenz).
  • Kalziumblocker (senkt die Gefässwandspannung, das Herz kann leichter arbeiten).
  • Alphablocker (Drucksenkung durch Gefässentspannung, kommen nicht als Erstlinientherapie zur Anwendung).

Die verschriebene Therapie muss unbedingt eingehalten werden, damit Folgeschäden verhindert werden können.

Was kann selber getan werden?

Wichtig sind regelmässige Blutdruckkontrollen beim Arzt und zu Hause. Dabei hilft es, ein Blutdrucktagebuch zu führen.

Ebenso wichtig ist die Umstellung auf eine gesündere Lebensweise. Dazu gehören:

  • Vermeidung von Nikotin, Alkohol und anderen Drogen
  • Abwechslungsreiche (viel Gemüse und Obst), salz- und fettarme Ernährung.
  • Regelmässiges, moderates Ausdauertraining (Schwimmen, Walken, Wandern, Radfahren)
  • Üben von Entspannungstechniken und Reduzierung von Stress

Mögliche Komplikationen

Arterienverkalkung ist zwar ein altersbedingter Prozess, wird aber durch Bluthochdruck stark gefördert. Daraus resultierende Erkrankungen können sein:

Vorbeugemassnahmen (Präventionsmassnahmen)

Bluthochdruck: Regelmässige Bewegung und Normalgewicht schützen

  • Vermeidung von Nikotin, Alkohol und anderen Drogen
  • Abwechslungsreiche (viel Gemüse und Obst), salz- und fettarme Ernährung
  • Regelmässiges, moderates Ausdauertraining (Schwimmen, Walken, Wandern, Radfahren)
  • Üben von Entspannungstechniken und Reduzierung von Stress

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