Definition
Die Blutdruckmessung mit der Manschette sagt etwas über den Druck im arteriellen Kreislauf aus. Das Herz, das sich wie jeder Muskel anspannen und entspannen kann, pumpt das Blut in die Arterien. Mit den Anspannungs- und Entspannungsphasen des Herzmuskels steigt und fällt dort der Druck. Die dadurch entstehende Druckwelle kann man als Puls tasten.
Auch die Blutgefässe können Druck erzeugen. Besonders die Arterien können sich verengen oder erweitern. Dies ist möglich, da eine der Gefässwandschichten aus Muskelgewebe besteht.
Der Blutdruck ist also abhängig von:
- der Blutmenge
- dem Gefässzustand (Widerstand)
- der Pumpkraft des Herzens
Blutdruckwerte eines Erwachsenen:
Die Werte des Blutdrucks (BD) werden in zwei Zahlen angeben: der obere Wert (systolischer Wert) entspricht dem höchsten Druck, der untere (diastolischer Wert) entspricht dem niedrigsten Druck, der in den Gefässen herrscht.
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Beschreibung |
Obere (systolische) Werte |
Untere (diastolische) Werte |
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Optimale Werte |
120-129 mmHg |
80-84 mmHg |
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Hoch-Normale Werte |
130-139 mmHg |
85-89 mmHg |
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Hoher BD Grad I |
140-159 mmHg |
90-99 mmHg |
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Hoher BD Grad II |
160-179 mmHg |
100-109 mmHg |
| Hoher BD Grad III |
über 180 mmHg |
über 110 mmHg |
Der Blutdruckwert ist altersabhängig. Mit zunehmendem Alter steigt er eher etwas an (abnehmende Elastizität der Gefässe).
Gerade bei alten Menschen kann der Druck durch die zunehmende Verkalkung der Gefässe aber auch falsch hoch gemessen werden.
Zu hoher Blutdruck begünstigt die Entstehung der Arteriosklerose (Arterienverkalkung). Sie führt im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt oder zu einem Schlaganfall (Hirnschlag). |