Mögliche Komplikationen
Eine akute Bronchitis heilt bei Rauchstopp und entsprechender symptomatischer Behandlung in der Regel ohne Folgen ab. Auch die chronische Bronchitis ist heilbar, wenn der Auslöser der Erkrankung früh genug ausgeschaltet werden kann.
Bei Atembeschwerden, Brustschmerzen oder Atemnot muss ein Arzt aufgesucht werden. Ebenso wenn dem Speichel Blut beigemengt ist oder die Beschwerden mehr als eine Woche andauern.
Bei Menschen mit einem reduzierten Immunsystem (Aids-Kranke), alten Menschen und Rauchern kann sich die akute, normalerweise harmlose Bronchitis leicht zu einer chronischen Bronchitis oder zu einer Lungenentzündung entwickeln.
Die schwerste chronische Bronchitiserkrankung ist die chronisch obstruktive Bronchitis (COPD). Bei dieser Form ist die Bronchienschleimhaut entzündlich verdickt und die schleimige oder eitrige Absonderung des Bronchialsekrets verengt die Atemwege. Dies führt wie beim Asthma zur Verkrampfung der Bronchien, zu Bronchialobstruktion und zur Atemnot. Anders als beim Asthma bleibt die Verengung der Atemwege aber bei dieser Form der Bronchitis teilweise bestehen. Als Folge der Erkrankung wird der Patient nie wieder ganz beschwerdefrei, so dass neben den üblichen Symptomen wie Husten, Entzündungen und Auswurf auch Luftnot hinzukommt. Die Schwere der Erkrankung nimmt im Laufe der Zeit zu und ist mit einer verkürzten Lebenserwartung verbunden. |