Bei der Epilepsie handelt es sich um die häufigste chronische Krankheit des zentralen Nervensystems.
Etwa 5% der Bevölkerung erkranken im Laufe ihres Lebens an Krampfanfällen meistens nur vorübergehend. Eine aktive Epilepsie entwickeln hingegen etwa 0.6% in Europa (Weltgesundheitsorganisation). Das Risiko für eine Epilepsie ist in den ersten Lebensjahren und dann erst wieder ab dem 60. Lebensjahr erhöht. Epilepsie ist keine Erbkrankheit, es wird lediglich eine erhöhte Bereitschaft zu Anfällen vererbt (etwa bei 10% der Menschen).
Die typischen Merkmale der Epilepsie sind die immer wiederkehrenden Anfälle in Form von Krämpfen oder unwillkürlichen Bewegungsabläufen sowie Dämmerzuständen. Nicht jedes Wegtreten oder alle unkontrollierten Muskelzuckungen entsprechen einem epileptischen Anfall.
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