Als Hörsturz bezeichnet man eine plötzliche, ohne erkennbare Ursache auftretende, unterschiedlich starke Hörminderung bis zur Ertaubung. In den meisten Fällen ist nur ein Ohr betroffen. Verantwortlich für das Leiden ist eine Schädigung der Sinneszellen in der Gehörschnecke; es handelt sich also um eine Schädigung des Innenohrs. Ein Hörsturz kann grundsätzlich in jedem Lebensalter auftreten, der Häufigkeitsgipfel liegt bei ca. 50 Jahren. Männer und Frauen sind gleichstark betroffen.
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