| |  | Typischer schmetterlingsförmiger Hautausschlag |  |
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Definition
Der Lupus erythematodes ist eine chronisch entzündliche Autoimmunkrankheit, die zu den entzündlichen Rheumaerkrankungen gezählt wird.
Man unterscheidet zwei verschiedene Hauptformen: Systemischer Lupus erythematodes (SLE) und Hautlupus (Kutaner Lupus erythematodes).
Beim Haut-Lupus ist nur die Haut betroffen. Beim Systemischen Lupus erythematodes sind nebst der Haut auch die Gelenke und innere Organe betroffen (Systemisch heisst, den ganzen Körper betreffend). Ein Haut-Lupus kann in einen systemischen Lupus übergehen. Die eigentliche Ursache für die Entstehung des Lupus erythematodes sind nach wie vor ungeklärt.
Da beim systemischen Lupus erythematodes (SLE) verschiedenste Organe betroffen sein können, ist das Beschwerdebild sehr vielfältig und kann von Fall zu Fall sehr variieren. Typische Merkmale des SLE sind der schmetterlingsförmige Hautausschlag im Gesicht, die Sonnenempfindlichkeit der Haut und rheumaartige Gelenkbeschwerden.
Am häufigsten erkranken Frauen im gebärfähigen Alter (meist zwischen 25 und 35 Jahren). Häufig bricht ein Lupus während oder nach einer Schwangerschaft aus. Aus diesem Grund wird unter anderem vermutet, dass die weiblichen Hormone (Östrogene) einen Einfluss auf die Krankheitsentstehung haben. |