| |  | Typische Morbus Sudeck Schwellung |  |
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Definition
Der Morbus-Sudeck (Sudeck-Dystrophie) ist eine entzündliche Erkrankung des Bindegewebes. Der M. Sudeck tritt meistens als Folge einer Verletzung an Arm, Hand, Schulter, Fuss oder Unterschenkel auf.
Typisch beim M. Sudeck sind nach Ablauf des Heilungsprozesses der Verletzung wiederauftretende Schmerzen, Schwellungen, Bewegungsstörungen, Hautveränderungen sowie Temperaturdifferenzen am ehemals verletzten Körperteil. Im schlimmsten Fall kommt es zum totalen Funktionsverlust der betroffenen Extremität.
Die Behandlung des M. Sudeck erfordert viel Geduld und Aktivitäten seitens des Patienten. Und: Je früher behandelt wird, desto grösser sind die Heilungsaussichten.
Frauen in den Wechseljahren sind am häufigsten von der Entwicklung eines Morbus Sudeck betroffen.
Die Krankheit wurde benannt nach dem Hamburger Chirurgen Paul Sudeck um 1900; beschrieben wurde sie aber schon früher bei Soldaten mit Schusswunden. |