Die Parkinson-Krankheit ist eine fortschreitende Erkrankung des Nervensystems. Beim Parkinson gehen Nervenzellen in bestimmten Regionen des Gehirns allmählich zugrunde. Dadurch ist die harmonische Steuerung der Bewegungen gestört und es kommt zu den typischen Symptomen der Parkinson-Krankheit: verlangsamte Bewegungsabläufe, Muskelsteifheit und Zittern.
Parkinson ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankung. In der Schweiz schätzt man die Zahl der Patienten auf etwa 15'000. Meistens trifft es Erwachsene ab 60, aber auch jüngere Menschen können an Parkinson erkranken. Seit der Einführung moderner Therapien ist die Lebenserwartung für Parkinson-Patienten nicht wesentlich geringer als für einen gleichaltrigen gesunden Menschen.
Die Krankheit wurde erstmals durch den englischen Arzt James Parkinson (1817) beschrieben und nach ihm benannt.
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