Das Brustfell kleidet einerseits die Innenseite des Brustkorbs und andererseits die Aussenseite der Lungenflügel aus; dazwischen befindet sich etwas Flüssigkeit. Beim Einatmen wird der Brustkorbinnenraum vergrössert und zieht die Lunge passiv auseinander. Wenn nun Luft in den Spalt zwischen den Lungenfellen dringt, nennt man das Pneumothorax. Als Folge kollabiert die Lunge, weil der Zug durch das äussere Lungenfell nicht mehr besteht und sich die elastischen Fasern in der Lunge zusammenziehen.
Auf 10'000 Personen tritt ca. ein Fall eines Pneumothorax auf. Männer - insbesondere schlanke, grosse Männer - sind häufiger betroffen als Frauen. Ein erster Pneumothorax ereignet sich meist zwischen dem 10. und dem 30. Lebensjahr.
Die Informationen wurden von Fachpersonen recherchiert und für Sie aufbereitet, erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzen in keinem Fall den Arztbesuch.