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Sie sind hier: Krankheitsbilder » Unterzuckerung, Hypoglykämie 02. September 2014
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Unterzuckerung, Hypoglykämie

 

Definition

Wenn der Zuckergehalt im Blut unter einen bestimmten Grenzwert fällt (40-50 mg/dl oder 2.22-2.78 mmol/l), spricht man von Unterzuckerung.

Ursachen

Die Bauchspeicheldrüse produziert Insulin, das den Zuckerhaushalt reguliert. Wenn zuviel Insulin oder zu wenig Zucker vorhanden ist, fällt der Blutzucker unter den Normalwert.

Das passiert bei Patienten mit:

  • Verminderter Nebennierenrinden-Funktion
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Unterfunktion der Leber
  • Krebs
  • Tumoren in der Bauchspeicheldrüse, die Insulin produzieren (Insulinom)
  • Häufig: Falsche Anwendung von Diabetesmedikamenten (Insulin, Tabletten)
  • Reaktive Unterzuckerung, als überschiessende "Reaktion" nach einer stark kohlehydrathaltigen Mahlzeit

Symptome (Beschwerden)

  • Leistungsabfall
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Kalter Schweiss, Zittern
  • Herzklopfen
  • Heisshungergefühl
  • Unruhe
  • Müdigkeit
  • Sehstörungen
  • Bewusstseinsstörungen
  • Krämpfe, Lähmungen, Bewusstlosigkeit = Notfall

Diagnose (Untersuchung)

  • Zustand des Betroffenen
  • Krankengeschichte und Symptome
  • Blutzuckermessung

Therapie (Behandlung)

Wichtig ist es, die Ursache für die Unterzuckerungszustände herauszufinden und zu behandeln, damit diese erst gar nicht mehr auftreten, da sie lebensgefährlich sein können.

 

Leichte Unterzuckerung bemerkt der Patient selbst. Hier helfen ein bis zwei Stücke (10-20 Gramm) Glucose, auch Traubenzucker genannt, ein Glas Fruchtsaft, Cola (nicht diet) oder zuckerhaltige Limonaden. Nach wenigen Minuten bilden sich die Anzeichen wieder zurück. Bei Zweifeln gilt: Lieber zuviel als zuwenig einnehmen, denn kurzfristige hohe Blutzuckerspiegel haben keinen Nachteil, zu niedrige Werte können lebensgefährlich sein.

 

Schwere Unterzuckerung (hypoglykämischer Schock) mit Bewusstseinsstörungen: Der Patient benötigt sofort notärztliche Hilfe. Angehörige können versuchen, dem Patienten, bevor er bewusstlos wird, eine Traubenzucker-Lösung einzuflössen. Ist er nicht mehr ansprechbar, hilft am schnellsten eine Spritze mit dem Hormon Glucagon, das die nötige Glucose aus den Körperspeichern ins Blut befördert. Das Spritzen von Glucagon muss unter Fachkunde erlernt werden.

Der Arzt legt eine Infusion zur Gabe von Glukose intravenös.

Mögliche Komplikationen

Eine schwere Unterzuckerung gehört sofort in ärztliche Betreuung - Notfall 117 oder 144 - da die akute Gefahr von Krämpfen, Hirnschädigung und Tod droht.

Vorbeugemassnahmen (Präventionsmassnahmen)

Wer häufig an Unterzucker leidet, sollte seinen Blutzuckerwert regelmässig messen und lieber mehrere kleine Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen, als wenige grosse.

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16.09.2010 - dzu

Die Informationen wurden von Fachpersonen recherchiert und für Sie aufbereitet, erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzen in keinem Fall den Arztbesuch.
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