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Ohne Spermien
geht gar nichts |
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| | Bis heute liegt die Verantwortung der Empfängnisverhütung vorwiegend bei den Frauen. Für viele Männer sind die bisher anwendbaren Verhütungsmethoden (Kondome, Coitus interruptus, Sterilisation) wenig akzeptabel, weil sie entweder unzureichend verlässlich sind oder nicht rückgängig gemacht werden können.
Daher arbeiten Forscher auf der ganzen Welt daran, ein Verhütungsmittel für Männer zu entwickeln, das in Wirkungsweise und Anwendung "der Pille" gleich kommt. Gross angelegte Studien dazu laufen derzeit in China und Europa.
Wie funktioniert die hormonelle Verhütung beim Mann?
Durch die Pille wird bei den Frauen der Eisprung unterdrückt. Die „Pille für den Mann“ (Androgene oder eine Androgen-Progestagen-Kombination) verhindern die Produktion der Spermien. Entweder wird die Produktion von Spermien ganz verhindert oder es wird nur eine unzureichende Menge produziert.
Die Wirkung kann rückgängig gemacht werden
Eine Studie des Los Angeles Biomedical Research Institute an über 1'500 Männern zeigt nun, dass die Wirkung dieser Verhütungsmethode wieder rückgängig gemacht werden kann und die Zeugungsfähigkeit nach drei bis vier Monaten zurückkehrt.
Dabei gibt es geringe individuelle Unterschiede: Höheres Alter, asiatische Herkunft, kürzere Behandlungsdauer und höhere Spermienkonzentration bei Behandlungsbeginn führten zur schnelleren Erholung der Fruchtbarkeit.
Die hormonelle Behandlung für den Mann wird nach Schätzungen frühestens 2010 am Markt sein. Doch so einfach wie die Frauen werden es die Männer nicht haben: Die hormonelle Behandlung beim Mann wird nur durch Spritze und Implantat möglich sein, die "Pille für den Mann" sei derzeit noch nicht in Sicht.
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