1x1 AdLINK Zaehlpixel Tag
NET-Metrix-Audit 1.5
Leaderboard

Sie sind hier: News » Gesundheit allgemein 11. Februar 2012
Suchen
sprechzimmer.ch
Gesundheit allgemein
Erweiterte Suche
Adsense Linkblock

Fokus
Krankheitsbilder
Symptome
Medizinische Onlineberatung
Versand-Apotheke
News
Gesundheit allgemein
Gesundheitswesen
Radioaktivität
Tagungen
Junge Redaktoren
Kolumne
Humor
Publireportagen
Patientenzeitschrift Sprechstunde
Gesundheitsmagazin Schweizer Hausapotheke
Gesundheits-TV
Ratgeber
Ernährung
Gesunde Zähne
Alternativmedizin, TCM
Männer
Frauen
Kinder-Teenager
Senioren
Sport, Wellness
Pharmazeutika
Nützliches
Abstimmung
Links

 

Left Skyscraper

Rectangle Top

 

Schrift: Schrift grösser Schrift kleiner Als Email versenden Druckvorschau

 
Bessere Hilfe bei Migräne - Experten fordern europaweite Aufklärung
 
Die Betreuung von Migräne-Patienten in Europa hinkt der bisherigen Zielsetzung hinterher, die bei der Migräne-Konferenz "Heads Up" im Dezember zusammen mit zwanzig Neurologen und Allgemeinmedizinern aus 10 europäischen Ländern sowie aus Kanada vereinbart wurde.

Migräne-Patienten leiden nicht nur bei den derzeitigen Temperaturschwankungen. Für eine bessere Betreuung der Betroffenen setzen sich 20 Neurologen und Allgemeinmediziner aus zehn europäischen Ländern sowie aus Kanada ein. Denn die Versorgung hinkt der bisherigen Zielsetzung hinterher, so das Expertenteam. Vorsitzender der Initiative ist Prof. Dr. med. Hans Christoph Diener vom Universitätsklinikum Essen der Universität Duisburg-Essen (UDE).

 

Für eine verbesserte Behandlung müssen die Angehörigen der Gesundheitsberufe enger zusammenarbeiten, fordern die Fachleute. Im Verlauf des letzten Jahrzehnts gab es Fortschritte bei der Medikation – trotzdem kämpfen Migräne-Patienten nach wie vor mit Behandlungsfehlern, Medikamentenüber- und -untergebrauch, haben Schwierigkeiten mit der Therapie und sind unzufrieden mit der Behandlung selbst.

 

In der Initiative „Heads Up“ vereinbarten die 20 Ärzte bei einer der Migräne-Konferenz fünf Schwerpunkte, die sich auf eine Erklärung von Rom aus dem Jahr 2005 stützen. Darin wurde damals gefordert, dass mehr Patienten als bislang eine fachärztliche Behandlung erhalten. Zudem sollte sich der Anteil der von Allgemeinmedizinern Betreuten innerhalb von fünf Jahren von 30 auf 50 Prozent erhöhen.

 

„Wir können bereits jetzt absehen, dass dieses Ziel trotz einiger Verbesserungen noch nicht erreicht ist“, so Professor Diener. „Mit Allgemeinmedizinern und Neurologen haben wir beraten, wie sich europaweit schnell etwas ändern lässt. Fünf wichtige Bereiche werden künftig von den Teilnehmern in ihrem jeweiligen Herkunftsland umgesetzt.“ Dazu sollen Berufsverbände und Fachgesellschaften in möglichst vielen europäischen Ländern angesprochen werden. Die erzielten Fortschritte sollen in den kommenden 12 Monaten abgefragt werden und in einen Bericht einfliessen.

 

Fünf Grundsätze im Überblick

  • 1. Im Idealfall erfolgt die Behandlung multidisziplinär (Arzt, Psychologe, Physiotherapeut). Wenn eine Finanzierung nicht möglich ist, können virtuelle Kopfschmerz-Kliniken und Hausarztmodelle sowie mit geschulten Vertretern ärztlicher Assistenzberufe besetzte Callcenter eine Alternative sein.
  • 2. Die Ausbildung der Mitarbeiter in Gesundheitsberufen bleibt eine entscheidende Priorität: Das multidisziplinäre Kopfschmerz-Team mit einem breitgefächerten Kompetenzen-Mix sollte einschlägig geschult werden. Dazu sollten auch professionelle Schulungsleiter gehören, die nicht traditionell in der Kopfschmerzbehandlung tätig sind, wie Krankenpfleger/Schwestern und Apotheker. So kann Fachwissen effizienter genutzt werden. Empfehlenswert sind zudem geschulte Arzthelferinnen in Hausarztpraxen.
  • 3. Eine einfacher zugängliche Patientenaufklärung: Patienten müssen genau nachvollziehen können, welche Behandlungsverfahren zur Verfügung stehen und welche Konsequenzen damit einhergehen, um so noch besser in ihre Eigenbehandlung eingebunden zu sein.
  • 4. Ganz besonders wichtig ist die Kommunikation zwischen Arzt und Patient: Neue Verfahren wie motivierende Gesprächsführung können dabei helfen, noch effizienter zu behandeln. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Therapieplan befolgt wird und dass die Patienten ihre Erkrankung besser selbst in die Hand nehmen.
  • 5. Die Verbesserung der Kommunikation zwischen Allgemeinmedizinern und Neurologen sowie im gesamten multidisziplinären Team dürfte nicht nur einer besseren Patientenbetreuung zugutekommen.

„Dank des klaren Konsens der Migräne-Initiative „Heads Up“ sind wir hochmotiviert, nun die speziellen Aktivitäten in unseren Ländern anzugehen, um in Sachen Patientengesundheit wirklich und rasch etwas bewegen zu können“, resümiert Professor Diener.

 

Linkempfehlung


Universität Duisburg Essen

08.03.2010 - dzu


 

Rectangle

 

Zur Anmeldung >>

Krankheiten von A-Z, Symptome, Therapien, Diagnosen >> 

Symptome: die wichtigsten Beschwerden >>
Pages en Français Santeweb >>
 
Medizinische Onlineberatung
 

Das Team der Onlineberatung für Ihre Fragen zu Gesundheit, Krankheit und Medizin.

mehr >>

Sprechzimmer Gesundheits-TV

Ärzte erklären Gesundheitsthemen lebendig und aktuell mehr >>

Diskussionsforen

 

Aktuelle Foren

Wechseljahre
Morbus Crohn
Immunsystem stärken
Baby, Geburt,  Schwangerschaft
Herz /Herz-Kreislauf
Eisenmangel
Nagelpilz
Brustkrebs
Nahrungsmittelallergie/
-Unverträglichkeit

Prostatakrebs

Multiple Sklerose
Verhütung, Verhütungsmethoden

 

Button 150x100

 

MySana für Ihre Gesundheitsakte
 
Ihre persönlichen, medizinischen Daten jeder Zeit nur für Sie griffbereit.

mehr >>

Right Skyscraper