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Bei gesunden Menschen schützt die saisonale Grippe-Impfung - wenn diese mit den tatsächlich auftretenden Virenstämmen übereinstimmt - bis zu 90%; bei Menschen mit einem reduzierten Immunsystem um 30-40%. Die Sterblichkeit bei älteren Menschen soll durch Impfung ebenfalls nachweislich reduziert werden.
Wer soll sich unbedingt gegen die Grippe impfen lassen?
Die Grippeimpfung wird Personen mit einem erhöhten Komplikationsrisiko nach einer Grippeerkrankung empfohlen.
Bei folgenden Personen ist die Grippeimpfung strengstens empfohlen und auch kassenpflichtig:
- Menschen ab 65 Jahren
- Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen wie z.B.Herzerkrankung, Lungenerkrankung (insbesondere Asthma bronchiale), Diabetes oder schwerer Adipositas, Leber- oder Nierenerkrankungen, Erkrankungen des Immunsystems (HIV, Krebs, immunsuppressive Therapie)
- Schwangere Frauen ab dem 2. Trimenon (ab dem 4. Schwangerschaftsmonat) und Frauen, die in den letzten 4 Wochen entbunden haben
- Frühgeborene ab dem Alter von 6 Monaten fur die ersten zwei Winter nach der Geburt
Wer kann sich ebenfalls impfen lassen?
Bei folgenden Personengruppen (unter 66jährig) wird die Impfung empfohlen, sie ist aber nicht kassenpflichtig, die Kosten werden aber häufig von Arbeitgebern übernommen.
- Personen, welche in der Familie oder im Rahmen ihrer privaten oder beruflichen Tatigkeiten regelmassigen Kontakt
haben mit oben genannten Risikogruppen sowie Sauglingen unter 6 Monaten (diese haben ein erhohtes Komplikationsrisiko und konnen aufgrund ihres jungen Alters nicht geimpft werden)
- Personen im Gesundheitswesen und Pflegefachpersonen, sowie Mitarbeitende von Kinderkrippen, Tagesstatten sowie Alters- und Pflegeheimen
- Personen mit beruflichem Kontakt zu Hausgeflügel, Wildvögeln oder Schweinebeständen (um das Risiko einer Entwicklung
eines neuartigen Virus durch Virus-Verschmelzungen zu dämmen)
Die Grippeimpfung schützt nicht in jedem Fall vor der Erkrankung, kann aber deren Verlauf stark abschwächen.
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