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Impfprogramm für Senioren ab 60

Impfen sollte ins Routineprogramm für Erwachsene ab 60 gehören, sagen europäische Impfexperten.

Mann Senior Arzt
 
Eine internationale Expertengruppe von europäischen Altersmedizinern und Infektiologen setzt sich für eine bessere Durchsetzung der Impfempfehlungen bei Menschen ab 60 Jahren ein, da auch in dieser Altersgruppe eine beträchtliche Reduktion der Krankheitslast durch verhütbare Infektionskrankheiten möglich ist.

 

Dieses Programm umfasst je nach Impfanamnese und Risiko Grund- und Auffrischimpfungen gegen Tetanus (Starrkrampf), Diphtherie, Grippe, Lungenerkrankungen (Pneumokokken) und Herpes zoster (Gürtelrose), respektive gegen Varicellen (Windpocken, auch wilde oder Spitzeblattern), welche die Primärviren für die Entstehung der Gürtelrose sind.

 

In den meisten europäischen Ländern basieren die Empfehlungen auf Altersgrenzen oder Risikokonstellationen je nach Grundleiden oder Tätigkeit im Gesundheitswesen. Die jährlichen Durchimpfungsraten für Grippe waren bei älteren zuhause lebenden Menschen 2007 unterschiedlich, aber eher (zu) tief; z.B. in Solothurn 46.1% gegenüber von London 71.8%. Noch tiefer waren die Zahlen bei der Pneumokokkenimfpung: Schweiz 8.7% gegenüber England 12.2%.

 

Zahlen aus Belgien und Frankreich belegen, dass der Tetanus- und
Diphtherieimpfschutz mit dem Alter deutlich abnimmt; zu Keuchhusten gibt es bei über 60-Jährigen keine Daten.

 

Zusammenfassung der Impfvorschläge für Menschen ab 60 Jahren

Beginn mit 60 Jahren eventuell früher

  • Tetanus-Diphtherie-Pertussis (TdaP) (Starrkrampf-Diphtherie-Keuchhusten); falls keine Grundimmunisierung von früher besteht oder wenn die letzte Impfung mehr als 10 Jahre zurückliegt.
  • Grippeimpfung: dem Virus-Typ angepasst
  • Pneumokokken: falls letzte Impfung mehr als 5 Jahre zurückliegt, nach Antikörpermessung
  • Herpes zoster (Varizellen): falls nie dagegen geimpft wurde, nach Antikörpermessung


Wiederholungsimpfungen

  • Grippe:  jedes Jahr
  • Pneumokokken: alle 5 Jahre
  • Tetanus-Diphtherie-Pertussis (TdaP): alle 10 Jahre
  • Herpes Zoster: noch nicht bestimmt

 

Impfungen aus speziellen Gründen

  • 1. Nach neuen Verletzungen der Haut: Starrkrampf, ev. Kombinationsimpfung Starrkrampf-Diphterie; falls keine Grundimmunisierung von früher besteht oder wenn die letzte Impfung mehr als 10 Jahre zurückliegt.
  • 2. Wiederholte Spitalaufenthalte: Pneumokokken (gegen Lungenentündung); falls letzte Impfung mehr als 5 Jahre zurückliegt, nach Antikörpermessung
  • 3. Aufnahme in eine Pflegeinstitution:
  • Starrkrampf-Diphterie-Keuchhusten: falls letzte Impfung mehr als 10 Jahre zurückliegt.
  • Grippe: schützt Mitbewohner und Pflegepersonal
  • Pneumokokken: falls letzte Impfung mehr als 5 Jahre zurückliegt.
  • Herpes zoster (Varizellen): Es ist noch nicht bekannt ob eine Wiederholungsimpfung notwendig ist.

 

Alle angeführten Impfungen dürfen auch bei leichten bis mittelschweren Lokalreaktionen anlässlich früherer Impfungen, leichter akuter Erkrankung, derzeitiger Antibiotika- Behandlung, Personen unter Blutverdünnung, bei kürzlicher Exposition gegenüber einer Infektionskrankheit oder stabiler neurologischer Störung verabreicht werden.

Rosenfluh Publikationen ArsMedici Nr. 22 2009

03.12.2009 - dzu

 
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