Chronisch kranken Kindern verbieten, Sport zu
treiben, ist ein Fehler. Im Gegenteil: Bewegung hilft gegen
Krankheiten wie Epilepsie, Asthma, Diabetes und Fettleibigkeit. Zu
diese Schluss kommt eine Studie von Ärzten aus Genf und Lausanne.
Chronisch kranken Kindern verbieten, Sport zu treiben, ist ein Fehler. Im Gegenteil: Bewegung hilft gegen Krankheiten wie Epilepsie, Asthma, Diabetes und Fettleibigkeit. Zu diese Schluss kommt eine Studie von Ärzten aus Genf und Lausanne.
Sport fördere nicht nur das Wohlbefinden, sondern erhöhe auch die Abwehrkraft, heisst es in der Studie, die in der Zeitschrift "Médicine & Hygiène" veröffentlicht wurde. Bei Epileptikern etwa vermindere physische und psychische Aktivität das Risiko eines Zusammenbruchs.
Auch für Diabetiker ist laut Studie leichter Sport zu empfehlen. Es wurde gezeigt, dass so unter anderem die Empfänglichkeit für Insulin steigt. Asthmatikern nützt Sport, indem er ihre Atmungsfrequenz für eine vorgegebene Übung senkt. Damit steigt gleichzeitig die Schwelle für einen Anfall.
Sogar ein Muss ist Sport für fettleibige Kinder. Sie ist ein Pfeiler zur Behandlung der Krankheit. Wenn ein Kind pro Tag eine Stunde weniger vor dem Fernseher sitze, verliere es 2,5 Kilogramm Gewicht pro Jahr, rufen die Ärzte in Erinnerung.
Für die vier Spezialisten ist es unbedingt notwendig, dass Kinder - krank oder gesund - die Gelegenheit haben, sich regelmässig zu bewegen.