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In der Schweiz werden jährlich rund 1'500 Menschen mit der Lymphomdiagnose konfrontiert. Dennoch sind die Lymphomerkrankungen eine wenig bekannte Krebsart.
Zwar haben sich die Behandlungsmöglichkeiten in den letzten Jahren deutlich verbessert, aber wie erlebt eigentlich der Patient den Behandlungsverlauf? Wie gross ist der Wissensstand der Allgemeinbevölkerung über Lymphomerkrankungen? Wie reagieren Menschen auf die Symptome: u.a. unerklärliches Fieber, starker Nachtschweiss, Gewichtsverlust, Müdigkeit, starker Juckreiz am ganzen Körper, Schwellungen eines oder mehrer Lymphomknoten z. Bsp. am Hals, in den Achselhöhlen, im Schlüsselbeinbereich oder in den Leisten? Eines der Ziele des 7. Internationalen Welt-Lymphom-Tages ist es, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für die Symptome einer Lymphomerkrankung zu sensibilisieren.
Drei Ärzte informieren an diesem Symposium über die unterschiedlichen Lymphomentitäten und ihre Behandlungsmöglichkeiten. Prof. Dr. med. Christoph Renner, Leitender Arzt Onkologie am Universitätsspital in Zürich erläutert die Diagnostik, Biologie und Therapie der niedrigmalignen (indolenten) Lymphome. PD Dr. med. Ulrich Mey, Leitender Arzt med. Onkologie & Hämatologie, Kantonsspital Graubünden in Chur spricht über Diagnostik, Biologie und Therapie der hochmalignen (aggressiven) Lymphome. Die neuesten diagnostischen und therapeutischen Optionen in der Nuklearmedizin erklärt Dr. med. Stefan Kneifel, Leitender Arzt Nuklearmedizin am Kantonsspital in Chur.
Die anschliessende Gesprächsrunde steht unter dem Titel „Leben mit einem Lymphom“ Talk-Gäste sind: Betroffene und Angehörige, PD Dr. med. Ulrich Mey, Onkologe /Hämatologe, Kantonsspital Chur und Gion Duno Simeon, Fachpsychologe für Psychotherapie FSP, Spezialisierung in Psychoonkologie,
Weitere Informationen: www.lymphome.ch, www.lymphomacoalition.org |