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Sie sind hier: News » Gesundheitswesen 11. Februar 2012
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Pharmaindustrie investiert stark in den Forschungsstandort Schweiz
 
Die Mitgliedfirmen von Interpharma gaben für die Forschung 2009 weltweit knapp 20 Milliarden Franken aus, davon rund 6.5 Milliarden in der Schweiz. Damit investieren die forschenden Pharmaunternehmen in der Schweiz rund siebenmal mehr in die Forschung und Entwicklung, als sie hier Umsatz erzielen.

Als einzige wichtige exportorientierte Branche ist die Pharmaindustrie auch in der jüngsten Rezession gewachsen; sie hat sich einmal mehr als bedeutende Stütze der Schweizer Wirtschaft erwiesen. Die Exporte pharmazeutischer Produkte sind 2009 markant gestiegen und beliefen sich auf über 58 Milliarden Franken. Sie machten damit fast ein Drittel der gesamten Exporte der Schweiz aus. Der wichtigste Exportmarkt für pharmazeutische Produkte ist weiterhin Europa.

 

Triebfeder für alle Aktivitäten dieser Branche ist die Forschung. Die Mitgliedfirmen von Interpharma gaben dafür 2009 weltweit knapp 20 Milliarden Franken aus, davon rund 6.5 Milliarden in der Schweiz. Dies sind etwa 900 Millionen mehr als im Vorjahr. Die Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen überwiegen bei Weitem den Pharmaumsatz in der Schweiz. Rund siebenmal mehr setzen die forschenden Pharmaunternehmen in der Schweiz für die Forschung und Entwicklung ein, als sie hier Umsatz erzielen. Der medizinische Fortschritt erfolgt in kleinen Schritten. Die laufende, schrittweise Innovation über Jahre hinweg führt zu wirksameren, sichereren und verträglicheren Medikamenten.

 

Medikamentenmarkt: Abgeschwächtes Wachstum

Der Medikamentenmarkt wuchs 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 3.5 Prozent von 4.7 auf 4.9 Milliarden Franken. Geprägt wurde das Wachstum von innovativen, in den Jahren 2008 und 2009 eingeführten Medikamenten. Am stärksten nahmen die Umsätze von gentechnisch hergestellten Medikamenten gegen rheumatoide Arthritis und HIV sowie Lipidregulatoren zu. Grund für das abgeschwächte Wachstum sind weitere Preissenkungen sowohl für Originalmedikamente als auch für Generika, die kumuliert Einsparungen von über 400 Millionen Franken bewirkten. Für das Jahr 2010 wird erstmals ein negatives Wachstum erwartet.


interpharma ph

19.08.2010 - dzu


 

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