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Die Forscher interviewten über 2’000 Pharmazeuten aus den Bereichen Nahversorgung, Einzelhandel und Krankenhaus aus acht Ländern (Australien, Frankreich, Deutschland, Italien, Portugal, Türkei, Grossbritannien, Nordirland und den USA).
Über 90% der Befragten finden, dass sie eine Schlüsselrolle bei der Verbesserung der Gesundheit der Patienten übernehmen und die meisten finden, dass sie bezüglich ihrer Ausbildung und Verantwortung nicht entsprechend bezahlt sind. 73% gaben an, den Patienten Services zu Gesundheitsförderung sowie Gesundheitsmanagement zu bieten. 9 von 10 der Befragten gaben an, dass die Kunden mehr Informationen, mehr Beratung und mehr Wissen zu spezifischen Medikationen erwarten. 78% der Pharmazeuten gaben aber auch an, dass genau diese Dienstleistungen zu wenig vergütet werden.
Verbreitung gefälschter Arzneimittel
Über die Hälfte (61%) der Befragten sehen die Verbreitung gefälschter Arzneimittel als ernstes Problem in ihrem Land und etwa gleich viele (63%) monieren, dass heutige Richtlinien und Technologien nicht ausreichen, um dieses Problem richtig zu bekämpfen. Die meisten der Pharmazeuten sind der Meinung, dass man Arzneimittelverpackungen mit einem maschinenlesbaren Bar-Code versehen sollte, um die Originalität des Arzneimittels zu gewährleisten.
Die Rolle der Pharmazeuten habe sich in den letzten Jahren stark verändert. So werde heute von Seiten der Patienten wie auch von Fachleuten im Gesundheitswesen von ihnen verstärkt Arbeit zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten erwartet, so Ton Hoek, Chief Executive Officer der Internationalen Pharmazeutischen Föderation (FIP).
Die Studie zeigt aber auch, dass die Pharmazeuten diese erweiterte Rolle gerne annehmen; sie sehen sie als Wertschätzung ihrer Ausbildung und schätzen es, wenn sie zu Behandlungserfolgen beitragen können. Das mache die fachliche Kompetenz der Pharmazeuten sichtbar. Sichtbar werden aber auch Ausbildungs- und Einkommenslücken, die geschlossen werden müssen. Nur so könnten die Pharmazeuten gewährleisten, dass sie den zusätzlichen Arbeiten und dem Druck weiterhin gewachsen sind. Ausserdem könnten nur so gut Ausgebildete für den Beruf gewonnen werden.
In Zusammenarbeit mit der Internationalen Pharmazeutischen Föderation (FIP) beauftragte Pfizer Inc. APCO Insight mit der Durchführung dieser internationalen Studie.
Die Studie und eine Zusammenfassung finden Sie unter http://www.fip.org |