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Sie sind hier: News » Gesundheitswesen » Schweinegrippe 24. Mai 2012
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Grippe-Epidemie: Die neusten Zahlen läuten das Ende der Grippewelle ein
 
Nach 13 Wochen scheint die Grippe-Epidemie in der Schweiz ein Ende gefunden zu haben. Die grippebedingten Arztbesuche sind unter die Epidemie-Schwelle von 72 pro 100‘000 Einwohner gesunken, wie das Bundesamt für Gesundheit BAG mitteilt.

In der letzten Woche wurden der Grippe-Sentinella-Stelle noch 6.8 Grippe-Verdachtsfälle auf 1000 Konsultationen gemeldet; in der Vorwoche waren es noch 11.3. Das sind auf 100‘000 Bewohner noch 59 grippebedingte Konsultationen – die Epidemieschwelle liegt bei 72.

 

Unter 14-Jährige mussten wegen Grippe häufiger zum Arzt,als Erwachsene und bei den 65-Jährigen zählte man die wenigsten Grippekranken.

 

Am höchsten ist die Grippeaktivität – aber nicht mehr epidemisch – nach wie vor in den westlichen Regionen BE/FR und JU sowie in der Zentralschweiz. Alle übrigen Gebiete melden noch vereinzelte Grippefälle. Das BAG ist deshalb überzeugt, dass die saisonale Grippewelle vorbei ist.
 
Verursacher der heurigen Grippe waren zwei Viren: In der ersten Hälfte der Grippewelle löste vor allem das Schweinegrippevirus H1N1 die Symptome aus und wurde danach vom Influenza-B-Virus abgelöst, welches weniger heftige Beschwerden verursacht.

 

In der Woche 12 hat das B-Virus zu 89% die meisten Grippeerkrankungen ausgelöst. Bei 56% aller Grippekranken wurde das H1N1-Virus nachgewiesen; ähnliche Zahlen werden aus anderen europäischen Ländern berichtet.


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30.03.2011 - dzu


 

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