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Nach Untersuchung von 17 Abstrichen, welche in der Woche 49 an die Sentinella-Zentrale überwiesen wurden, konnten in drei Fällen (18%) Grippeviren nachgewiesen werden; in einem Fall handelt es sich um die Influenza B (saisonales Grippevirus) und in zwei Fällen um die Influenza A vom Subtyp H1N1 (Schweinegrippevirus).
Letzte Woche waren in einer Rekrutenkaserne in Herisau 66 Rekruten erkrankt; bei ihnen war ebenfalls das H1N1-Virus festgestellt worden. Am Samstag konnten 40 Rekruten symptomfrei nach Hause entlassen werden. Die restlichen mussten auf der Armee-Krankenstation verbleiben; ein Rekrut wurde wegen erhöhtem Fieber ins Spital überwiesen.
Nach Angaben eines Armeesprechers wiesen die Rekruten nur leichte Grippesymptome auf.
Gemäss Bundesamt für Gesundheit ist die Schweiz noch weit entfernt von einer Grippeepidemie. Von einer Grippeepidemie spricht man bei 72 Grippeverdachtsfällen auf 100'000 Einwohner. Aktuell verzeichnet man 35 Arztkonsultationen wegen Grippeverdacht pro 100'000 Einwohner.
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