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Von 68 am nationalen Zentrum für Influenzaviren untersuchten Abstrichen enthielten 36 Proben (53%) Grippeviren; 92% davon enthielten das H1N1-Virus.
Krankheitsverteilung: Wie bereits zu Beginn der Grippeepidemie berichtet, sind vor allem Jugendliche und junge Erwachsene betroffen. Über 65-Jährige erkranken selten.
Regionale Verteilung: Besonders die Kantone Graubünden und Tessin, gefolgt von Genf, Neuenburg, Waadt und Wallis sind betroffen. Am wenigsten Grippefälle gibt es zurzeit in der Nordwestschweiz.
Grippeimpfung: Die letztjährige Impfung gegen das H1N1-Virus wirkte nur ein halbes Jahr; das heisst, jene Personen, die sich letztes Jahr impfen liessen, können heuer gleichwohl krank werden. Aber: Geimpfte oder Personen, die die Krankheit durchgemacht hatten, sind zumindest „teilimmun“; im Krankheitsfall sind bei ihnen die Beschwerden allenfalls weniger heftig. Eine Langzeitimmunität besteht nicht. Grippefälle: Die aktuelle Zahl von 196 grippebedingten Konsultationen pro 100'000 Einwohner liegt deutlich über dem nationalen epidemischen Schwellenwert von 72 Konsultationen pro 100'000 Einwohner. |