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Sie sind hier: News » Gesundheitswesen » Schweinegrippe 24. Mai 2012
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Grippe: Über die Hälfte der Fälle sind H1N1-Infektionen
 
Alarmierend sei das laut Bundesamt für Gesundheit(BAG) nicht, denn das Virus sei relativ harmlos und lasse sich wie eine gewöhnliche Grippe auskurieren. Letzte Woche zählte man 83 Grippe-Konsultationen auf 100'000 Einwohner. Damit ist der epidemische Schwellenwert überschritten.

Ausser für die bekannten Risikogruppen sei diese Meldung nicht gravierend, wie Daniel Koch, Leiter der Pandemievorbereitung gegenüber SDA sagte.

 

Wichtig sei jedoch, dass sich junge Menschen mit einer chronischen Erkrankung, Schwangere, ältere Menschen, Bewohner von Alters- und Pflegeheimen sowie das Gesundheitspersonal gegen die saisonale Grippe, welche auch gegen das H1N1-Virus wirkt, jetzt impfen würden.

 

Bis der Impfschutz einsetzt, dauert es zwei Wochen und die Grippewelle hat erst begonnen: Aktuell wurden 83 grippebedingte Arztkonsulationen pro 100'000 Einwohner (EW) gezählt. Am häufigsten betroffen sind Babys und Kleinkinder bis zu vier Jahren (112/100'000 EW). Bei den über 65-Jährigen sind es bis jetzt 9/100'000 EW.
 
Die Verteilung über die Kantone: Bern, Freiburg und Jura sind mit 124/100'000 EW zur Zeit am stärksten betroffen; danach folgen Graubünden und Tessin mit 109, gefolgt von Aargau, beiden Basel, Solothurn, Genf, Neuenburg, Waadt und Wallis mit 88/100'000 EW.

Am wenigsten betroffen und unter dem epidemischen Wert liegen Appenzell, St. Gallen, Schaffhausen, Thurgau und Zürich (55) sowie Glarus, Luzern, Nid- und Obwalden, Schwyz, Uri und Zug mit 25/100'000 EW.


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05.01.2011 - dzu


 

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