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Das Schweizer Heilmittelinstitut Swissmedic ersuchte Fachleute, unerwünschte Wirkungen der verwendeten Impfstoffe zu melden. Diese Meldungen wertete Swissmedic in ihrem Schlussbericht zur Impfkampagne gegen die Schweinegrippe aus.
Bis Ende März gingen 557 Berichte zu 1566 unerwünschten Wirkungen ein. Von insgesamt 1.3 Millionen verabreichten Dosen gab es eine Quote von 43 unerwünschten Wirkungen auf 100'000 Dosen.
Folgende unerwünschte Wirkungen zu den drei H1N1-Impfstoffen wurden gemeldet:
- 18 Todesfälle bei 53- 88-Jährigen; hier wurde der Tod mit bestehenden Krankheiten wie Krebs-, Herz- oder Lungenerkrankungen in Zusammenhang gebracht.
- 10 Fehl- und Totgeburten; wahrscheinlich müssen 6 davon mit dem Impfstoff in Zusammenhang gebracht werden; bei den anderen 4 ist die Ursache nach wie vor unklar.
- Es gab auch Meldungen zu Hautreaktionen sowie zu Krämpfen.
Allgemein seien die Nebenwirkungen aufgetreten, die man aus klinischen Versuchen vorher erwartet hatte und zwar solche, die auch bei der saisonalen Grippeimpfung beobachtet werden.
Gestern hat die Weltgesundheitsorganisation WHO die Schweinegrippe-Pandemie für beendet erklärt. |