Neue Fälle der H1N1-Infektion in Westafrika und der beginnende Winter in der südlichen Hemisphäre liefern der Weltgesundheitsorganisation (WHO) keinen Grund, die höchste Alarmstufe betreffend H1N1-Pandemie zu senken.
Zwar nimmt die Gefährlichkeit des H1N1-Virus in verschiedenen Teilen der Erde, wie Nordamerika und Europa ab, berichten WHO-Experten. Aber in Asien, Ostereuopa und neu auch in Westafrika ist das Virus immer noch sehr aktiv.
Ausserdem rechnet die WHO mit Beginn der Winterzeit auf der südlichen Halbkugel mit neuen Erkrankungsfällen. Das im Juni festgelegte Dispositiv – höchste Alarmstufe – will die WHO deshalb erst in einigen Wochen wieder neu beurteilen.