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Im Kanton Zürich entschieden sich seit 2008 52% mehr Versicherte für ein Ärztenetz – damit liegt der Kanton Zürich an der Spitze des Zuwachs. Danach folgen die Kantone Bern (35%), Thurgau (26%), Aargau (21%) und St. Gallen (18%).
Nach einer Umfrage in den Ärztenetzen sind 55% überzeugt, dass dieses Wachstum anhalten wird. Diese erwarten eine Zuwachsrate von 10% jährlich; 26% erwarten sogar einen Zuwachs von 20% jährlich. Am besten abgedeckt sind die nordostschweizer Kantone (davon 35% im Kt. Thurgau) sowie die Kantone Bern, Genf und Aargau. Keine – oder noch keine – solche Netzwerke gibt es in den Kantonen Glarus, Jura, Obwalden, Uri, Waadt und Wallis. In einigen dieser Regionen sind Netzwerke in den Startlöchern.
Zurzeit zählt man 86 Ärztenetzwerke in der Schweiz. Rund die Hälfte aller Grundversorger sowie 400 Spezialärzte haben sich einem Netzwerk angeschlossen. 73 aller Ärztenetze haben die Verantwortung, zusammen mit den Patienten ein vereinbartes Kostenziel einzuhalten, vertraglich geregelt.
Zur Qualitätsarbeit
96% aller Netzwerke führen einen Qualitätszirkel durch, im Durchschnitt acht Mal jährlich. Weitere Elemente zur Qualitätserhaltung sind: Critical Incident Reporting, Behandlungsleitlinien sowie schriftlich vereinbarte Offenlegung von Qualitäts- und/oder Kostendaten. Mehr als die Hälfte berichten regelmässig an externe Stakeholder oder weisen sich durch ein Q-Zertifikat wie EQUAM oder GMP aus.
Fast die Hälfte aller Netze kooperiert regelmässig mit externen Leistungserbringern wie Spitäler, Notfallstationen oder Callcenter aber auch mit bevorzugten Leistungserbringern wie Physiotherapeuten, Spezialärzten, Radiologischen Instituten etc. |