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"Frauen unterschätzen ihr Risiko", stellt die World Heart Federation (Weltherzverband) fest. Deshalb widmet sie den Weltherztag 2012 der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Krankheiten bei Frauen und Kindern. Der verbreiteten Annahme, der typische Herzinfarktpatient sei männlich, älter und in guter Position ("gestresster Manager"), hält die WHF die zu wenig bekannte Realität entgegen: Herz-Kreislauf-Krankheiten führen auch bei Frauen öfter zum Tod oder zu Invalidität als jede andere Krankheit.
Vorbild für Kinder
Wüssten mehr Frauen als bisher, dass und auf welche Weise sie sich wesentlich vor einem Infarkt schützen können, wirkte sich dies auch auf die Kinder aus: Diese lernten früh und spielend, den Schulweg häufiger zu Fuss oder per Velo als im Auto zurückzulegen, eine gesunde Pausenverpflegung zu geniessen, beim Einkauf von Esswaren richtig (viele Früchte und Gemüse, nicht zu süss, nicht zu fett, nicht zu salzig) auszuwählen und zum Tabakkonsum Nein zu sagen. Passiert nichts bei der Prävention, riskieren die Kinder von heute zunehmend, als Erwachsene eine kardiovaskuläre Erkrankung zu erleiden.
Schweizerische Herzstiftung hilft mit
Deshalb spricht die Schweizerische Herzstiftung mit ihrer neuen Kampagne "Frau&Herz" Frauen jeden Alters und in jeder Lebenssituation an - Mütter, Lehrerinnen, Lehrmeisterinnen, junge Frauen, Frauen nach den Wechseljahren. Im Umfeld des Weltherztags können sie bis am 14. Oktober in zahlreichen Apotheken erfahren, wie es um ihr Herz steht, und sich beraten lassen: Dies mit Hilfe des HerzChecks®, für den die Schweizerische Herzstiftung die betreffenden Apotheken geschult und zertifiziert hat.
Die Adressen der teilnehmenden Apotheken unter www.frauundherz.ch, Tel. 031 388 80 80.
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