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Der Bund hat am 21. November 2007 die Kantone aufgerufen, qualitätskontrollierte Screening-Programme für alle Frauen ab dem 50. Altersjahr aufzubauen. Die Kosten für die Untersuchung werden von der Krankenkasse vergütet. Trotz dieser Forderung gibt es bis heute in grossen Teilen der Schweiz keine Mammografie-Screening-Programme.
Die Krebsliga Schweiz empfiehlt und unterstützt Mammografie-Screening-Programme, die gemäss den europäischen Qualitätsrichtlinien durchgeführt werden. Damit schliesst sie sich der Haltung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an. Die Krebsliga Schweiz fordert die Kantone dazu auf, Programme aufzubauen und dadurch allen Frauen in der Schweiz die gleichen Chancen zu bieten.
Optimale Qualität für alle
Innerhalb eines Programms werden die Frauen zwischen 50 und 70 Jahren alle zwei Jahre zum Brustkrebs-Screening eingeladen. So lässt sich eine mögliche Erkrankung meist schon im Frühstadium erkennen. Wird eine Krebserkrankung früh entdeckt, ist die Behandlung oft einfacher und die Überlebenschancen der betroffenen Frauen sind im Allgemeinen höher.
Besteht ein Programm profitieren alle Frauen davon, unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund oder ihrer finanziellen Lage. Die strengen Qualitätsnormen bieten zudem Gewähr, dass die Mammografiebilder von zwei ausgewiesenen Fachpersonen unabhängig voneinander geprüft und die benutzten Geräte regelmässig kontrolliert werden.
Die Krebsliga informiert
Gleichzeitig ist es der Krebsliga ein Anliegen alle Frauen in der Schweiz über die Vor- und Nachteile der Mammografie zu informieren. Die Krebsliga ermutigt jede Frau, sich mit ihrem persönlichen Brustkrebsrisiko und dem individuellen Nutzen einer Früherkennung auseinander zu setzen und selber zu entscheiden, ob, wann und wo sie sich einer Früherkennungsuntersuchung unterziehen will. |