Schweiz aktuell verschont von erhöhter Radioaktivität
Die fünf hochempfindlichen Messgeräte, welche in verschiedenen Regionen der Schweiz Messungen durchführen, haben keine erhöhten Werte von radiokativen Spuren angegeben, wie das Bundesamt für Gesundheit BAG mitteilt.
Laut Internet-Seite des BAG gibt es in der Schweiz vorerst keine zusätzlichen Strahlenwerte. Imissionswerte seien lediglich ein Millionstel höher als sonst und stellten damit keine gesundheitliche Gefahr für die Schweizer Bevölkerung dar.
Die Situation wird laufend vom BAG, vom Eigenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) und der Nationalen Alarmzentrale (NAZ) kontrolliert. Die gemessenen Werte werden im Labor des BAG in Köniz auf Gammastrahlungen analysiert. Gamma-Strahlung kann als elektromagnetische Welle bezeichnet werden und gleicht daher vom Wesen her der Röntgenstrahlung und dem sichtbaren Licht. Sie entsteht auch in Folge radioaktiver Kernumwandlung.
Aus den japanischen Reaktoren können folgende Stoffe austreten: Edelgase und Jod; diese gehören zu den leicht flüchtigen Stoffen. Cäsium, Strontium, Uran und Plutonium binden sich an Staubteilchen und können noch 30 Jahre später nachgewiesen werden. (Siehe auch: Wirkung radioaktiver Stoffe).
Mit dem Wind werden radioaktive Stoffe verteilt und während dem Transport wird die Dosis verdünnt. Mit zunehmender Entfernung vom Quellort nimmt die Dosis der Substanz kontinuierlich ab. Das BAG geht davon aus, das eine solche vom Wind gebrachte Dosis aus Japan für die Schweiz ''vernachlässigbar erhöhte Werte'' bedeuten würde. Aktuell seien nicht mal solche feststellbar.