Bunt kickt gut: Ein konkretes Projekt zur Förderung von Bewegung und psychischer Gesundheit
Workshop 203: Markus Gander, Christian Wirz, Infoklick.ch
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Bunt kickt gut |
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Viele ausländische und Schweizer Jugendliche haben aus verschiedenen Gründen kaum Zugang zu Vereinsangeboten (Kosten, Wartelisten, hoher Trainingsaufwand, Disziplin). Ab November 2005 haben die Organisatoren im Raum Bern das Pilotprojekt „Bunt kickt gut“ gestartet. Ziel ist die Ausweitung der Intervention auf die ganze Schweiz.
„Bunt kickt gut“ ist eine offene, interkulturelle Strassenfussballliga, die mit Hilfe des Sports die Integration von jungen Schweizern und Migranten fördert. Zielgruppe sind Kinder zwischen 14 und 16 Jahren. Der Zugang ist kostenlos und die Zusammensetzung der Teams (6-7 Spieler plus Ersatzspieler) sowie der Trainingsaufwand werden von den Teilnehmern selbst bestimmt.
Das Projekt wird in Deutschland bereits seit Jahren sehr erfolgreich durchgeführt. Durch „Bunt Kickt Gut“ lernen Jugendliche vereinsähnliche Strukturen kennen und sich in einer Gemeinschaft engagieren. Die langfristige Projektanlage steigert die Identifikation mit der Mannschaft aber auch innerhalb der Liga erheblich.
Dies fördert die Eigenverantwortung der Jugendlichen gegenüber der Liga und punkto „Fairplay“. Zudem übernehmen sie wie in einem Verein Aufgaben und üben soziales Zusammenleben. Der Benefit geht oft über das rein sportliche Engagement hinaus. Die Basis für eine gute psychische Gesundheit soll vor allem durch die Förderung des Selbstbewusstseins, der Integration, der Bildung und der Bewegung erreicht werden.
Anlässlich der Fussballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland können 3 Schweizerteams an der „Bunt kickt gut-WM“ im Olympiastadion in München mitspielen. Während der Fussball- Europameisterschaft wird in der Schweiz und Österreich eine „Bunt kickt gut-EM“ durchgeführt.
Die Projektverantwortlichen weisen speziell auf 2 Punkte hin, die ihnen bei „Bunt kickt gut“ am Herzen liegen. Erstens wird auf die grosse, gesunde Masse fokussiert, wo durch verhältnismässig kleine Investitionen ein grosser Wirkungsgrad erzielt werden kann. Und zweitens werden bei „Bunt kickt gut“ die Stärken der Jugendlichen berücksichtigt, und nicht die Schwächen.
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| Mediscope - Dr. med. Susanne Schnorf-Huber und Dr. med. Daniel Desalmand |
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| 20.03.2006 - dzu |
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