Die Behandlung mit dem PDE 5-Hemmer Vardenafil
Seit 29.9.2003 ist der PDE-5-Inhibitor Vardenafil in der Schweiz gegen Erektionsstörungen zugelassen. Obwohl Erektile Dysfunktion (ED) ein weitverbreitetes medizinisches Krankheitsbild ist, haben immer noch viele Männer Angst davor, das Thema mit dem Hausarzt oder dem Spezialisten (Urologen) zu besprechen.
Seit der Einführung der PDE 5-Inhibitoren haben aber die Visiten in der Arztpraxis oder im Ambulatorium deutlich zugenommen. Dieser Trend zeigt sich insbesondere bei jüngeren Männern.
Verschiedene Studien zeigten, dass Vardenafil eine vielversprechende Therapieoption ist, bei Männern, die auf eine Therapie mit anderen PDE 5-Inhibitoren nicht ansprechen. Im Vergleich zu andern Potenz-Mitteln oder Placebo-Behandlungen, schnitten die Vardenafil-Behandelten besser ab, selbst wenn bereits Gefässerkrankungen vorlagen. Eine normale Erektion konnte im Vergleich zum Placebo bei 12-20% der mir Vardenafil therapierten Patienten erreicht werden.
Interessantes zu PDE 5-Inhibitoren
Velofahrer sind häufiger impotent als Nicht-Velofahrer, weil der Druck des Velosattels die Durchblutung des Penis behindern kann. Es konnte gezeigt werden, dass eine Behandlung mit Vardenafil vor einer längerer Radtour die erektile Funktion deutlich verbesserte. Neben der Penisdurchblutung, die durch Vardenafil optimiert wird, ist auch die Sattelwahl und das Fahrverhalten wichtig.
Referenzen: 1. Abstract 871: Brisson Th et al, Can Patients failing a PDE5-Inhibitor be rescued by another tablet?: an objective assessement of 331 patients with erectile dysfunction, AUA 2005.
2. Carson C et al, Erectile response with vardenafil in Sildenafil nonresponders: a multicentre, double-blind, 12-week, flexible-dose, placebo-controlles erectile dysfunction clinical trial, BJU International 2004;94:1301-1309, AUA 2005.
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| 27.06.2005 - dzu |
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