Gesundheitsförderung Schweiz mit klarem Profil in die Zukunft
Rede von Verena Diener, Präsidentin Stiftungsrat Gesundheitsförderung Schweiz
„Ein bewusster Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und genügend Bewegung hält uns weitmöglich gesund und ist eine Quelle für unser persönliches Wohlbefinden“. Mit diesem Satz ist die Präsidentin des Stiftungsrats bereits beim zentralen Thema.
Zusammen mit den wichtigsten Partnern – Bund, Kantonen, Versicherern und NGO’s (Nicht-Regierungs-Organisationen) – hat Gesundheitsförderung Schweiz die drei Kernthemen erarbeitet, in welche die Ressourcen in den nächsten Jahren fliessen sollen. Dabei haben sich die Verantwortlichen die Frage gestellt: „Was sind die kommenden Herausforderungen im Bereich Gesundheit?“
Die Folgekosten aus mangelnder Bewegung belaufen sich auf ca. 2.3 Milliarden Franken pro Jahr. Übergewicht kostet jährlich rund 2.6 Milliarden, die Folgen von arbeitsbedingtem Stress sogar 4 Milliarden Franken pro Jahr.
Die Ziele für die Strategie von Gesundheitsförderung Schweiz in den nächsten Jahren formuliert Frau Diener wie folgt:
- Stärkung und Etablierung der Gesundheitsförderung und der Prävention, vernetzt und institutionell verankert. Dieses Vorgehen ebnet den Weg für die beiden anderen Kernthemen.
- „Gesundes Körpergewicht“: Bis ins Jahr 2018 soll der Anteil von Menschen mit einem gesunden Körpergewicht wieder steigen. Geplant sind Interventionen auf Verhaltensebene und auf der Ebene des Umfelds. Hauptzielgruppe sind Kinder und Jugendliche.
- „Psychische Gesundheit - Stress“: Förderung der Eigenverantwortung und der Kontrolle über das eigene Leben. Die Interventionen erfolgen auf den Ebenen Bevölkerung, Schule, Betrieb.
Die 8. Nationale Gesundheitsförderungs-Konferenz in Aarau soll der Horizonterweiterung, der Fortbildung in den Bereichen „Gesundes Körpergewicht“ und Psychische Gesundheit“ sowie der Begegnung dienen.
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| Mediscope - Dr. med. Susanne Schnorf-Huber und Dr. med. Daniel Desalmand |
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| 20.03.2006 - dzu |
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