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Bereits frühere Studien haben sich mit dem Einsatz von Weissdorn bei Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und deren Wirkung auf Herzinsuffizienz-bedingte Beschwerden auseinandergesetzt.
Am diesjährigen Kardiologenkongress in New Orleans wurde – unter anderem – die nachfolgende Studie vorgestellt.
2’000 Patienten mit einer mässigen bis schweren Herzschwäche bekamen zusätzlich zur medikamentösen Behandlung entweder Weissdorn Extrakt (WS 1442) oder ein Scheinmedikament (Placebo). Die Forscher interessierte dabei die Anzahl der Herztodesfälle, Herzinfarkte oder Spitaleinweisungen während der Untersuchungszeit.
Resultate zum Weissdorn-Einsatz
Nach 12 und 18 Monaten Beobachtungszeit gab es in der Weissdorn-Gruppe - gegenüber der Placebo-Gruppe - deutlich weniger Herztodesfälle. Nach 24 Monaten war der Unterschied dann deutlich weniger gross. Nebenwirkungen traten in der Weissdorngruppe nicht häufiger auf als in der Placebogruppe.
Weitere Herzmedikamente im Test
Nesiritid: Der Wirkstoff wird vor allem bei chronischer, schwerer Herzschwäche eingesetzt. Resultat: Im Vergleich zu Placebo konnte keine deutliche Reduktion der Anzahl der Herztodesfälle, Herzinfarkte oder Spitaleinweisungen festgestellt werden. Positiv: Nesiritid verschlechtert die Nierenfunktion nicht und auch die Sterblichkeit ist unter dem Wirkstoff nicht erhöht, wie frühere Studien aussagten.
Tolyaptan: Der Wirkstoff wird bei akuter Herzinsuffizienz eingesetzt.
Tolvaptan hatte ebenfalls keine Reduktion von Herztodesfällen, Herzinfarkten oder Spitaleinweisungen zur Folge, obwohl bei allen Patienten eine Körpergewichtsreduktion festgestellt wurde.
Epleronon: Patienten mit einem akuten Herzinfarkt und einer Herzschwäche sollten in der ersten Woche nach Beginn des Ereignisses diese oder eine ähnliche Substanz verabreicht bekommen. Damit werden die besten Ergebnisse betreffend Sterblichkeit erzielt.
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