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Epileptischer Anfall

Epileptische Krampfanfälle zeichnen sich durch unkontrollierte Muskelkontraktionen aus, die durch Funktionsstörungen im Gehirn zu Stande kommen. Die Ursachen hierfür sind sehr unterschiedlich.

 

Welche Ursachen gibt es für Krampfanfälle?

  • Angeborenes Krampfleiden (Epilepsie)
  • Hirntumore
  • Folgesymptom nach Hirnschäden durch Schlaganfall oder Hirnblutung
  • Zustand nach Kopfverletzungen
  • Fieber (vorrangig bei Kleinkindern)
  • Hirn- oder Hirnhautentzündungen
  • Unterzuckerung
  • Alkoholgenuss bzw. Alkoholentzug, Drogenkonsum

 
 

Welche Gefahren bestehen bei einem epileptischen Anfall?

  • Selbstverletzungen
  • bleibende Hirnschäden durch Sauerstoffmangel bei lange andauernden Anfällen.
  • Gefährdung anderer Personen, wenn der Krampfanfall z. B. im Strassenverkehr auftritt.

 
 

Woran können Sie einen epileptischen Anfall erkennen?

  • Bei einem grossen, klassischen Anfall stürzt der Patient plötzlich hin, verkrampft sich und zuckt am ganzen Körper.
  • Er verliert dabei meist kurz das Bewusstsein. Durch einen kurzen Atemstillstand kann er eine blauviolette Gesichtsfarbe haben.
  • Es kommt zu heftigen, stossweisen Zuckungen der Arme, Beine und Gesichtsmuskeln.
  • Durch plötzlichen Kieferkrampf können Zunge oder Wange verletzt werden.
  • Beim Sturz sind Gesichts- oder Kopfverletzungen möglich.
  • Speichel fliesst aus Mundwinkel oder wird durch Zähne gepresst.
  • Es kann zu Urin und Kotabgang kommen.
  • Am Ende des Anfalls kommt es zu einer tiefen, röchelnden Atmung, der Patient schwitzt stark, ist äusserst empfindlich auf Geräusche und Helligkeit.
  • In den meisten Fällen endet ein epileptischer Anfall nach 1 bis 2 Minuten von selbst, danach ist der Patient sehr schläfrig oder zum Teil auch abwesend und hat einen starren Blick.
  • Es kann zu einem komaähnlichen Zustand kommen, der oft in einen längeren Schlaf übergeht.

 
 

 Erste-Hilfe-Massnahmen

  • Bewahren Sie den Betroffenen vor Verletzungen, indem Sie gefährliche Gegenstände aus dem Umfeld entfernen, und versuchen Sie ihn weich zu lagern. Es ist nicht sinnvoll, den Krampfenden mit Gewalt festzuhalten!
  • Bringen Sie den Krampfenden aus dem Gefahrenbereich (z. B. Strassenverkehr)!
  • Ist bei dem Betroffenen ein Krampfleiden bekannt, gibt es eventuell Notfallmedikamente (z.B. Valiumzäpfchen) zur Unterbrechung des Krampfanfalls!
  • Nach dem Anfall ist der Patient sehr schläfrig und darf auf keinen Fall ein Auto lenken oder selber Fahrradfahren. Beharren Sie darauf, auch wenn der Betroffenen findet, er sei wieder Ok. Falls es nicht möglich ist, den Patienten davon abzuhalten, nehmen Sie ihm den Schlüssel weg (ganz ruhig) und fordern Sie Hilfe an.
  • Notfall: Folge von Anfällen, ohne dass sich Betroffener zwischendurch erholen kann oder Anfall, der länger als 15 Minuten dauert.
  • Normalerweise dauert ein Krampfanfall nur wenige Minuten! Führen Sie danach einen Basischeck durch: "ABCD" (früher Gaby).
  • Dauert der Anfall mehr als nur ein paar Minuten ist das ein Notfall: veranlassen Sie das Kommen des Rettungsdienstes Tel. 144.
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15.11.2004 - dzu

 
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