Hitze kann besonders für ältere Menschen, Kleinkinder und für pflegebedürftige Menschen zu einem Problem werden. Das Bundesamt für Gesundheit will mit der Kampagne - Schutz bei Hitzewellen - besonders auch Angehörige sensibilisieren. Im Folgenden ein paar Tipps - nicht nur für Ältere.
Hitzewellen können für Menschen aller Altersstufen eine Belastung sein. Betagte und pflegebedürftige Menschen sowie Kleinkinder sind besonders gefährdet: Sie brauchen während Hitzeperioden Hilfe und Beobachtung.
Denn: Ein Hitzschlag passiert nicht nur an der direkten Sonne. Wenn sich Wärme im Körper staut und der Körper keine Abkühlung bekommt, dann kann es zu einem lebensgefährlichen Wärmekollaps kommen.
Ein paar Tipps
Anstrengungen meiden: Sport und andere körperliche Aktivitäten auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegen.
Hitze ausperren - Körper kühl halten: Nachts lüften, Fenster, Rolläden am morgen schliessen. Luftige, lose Kleidung tragen; öfter mal kühl Duschen oder kalte Wickel auf Stirne, Beine und Arme.
Leichte Ernährung: Möglichst auf fette und schwere Nahrung verzichten; dafür viel Obst, Gemüse, Salate Milchprodukte - genügend Salz nicht vergessen und mindestens 1.5 Liter Flüssigkeit in Form von Wasser oder warmem Tee - auch wenn kein Durstgefühl vorhanden ist!
Zeichen eines Hitzschlags
Ein Hitzschlag oder Wärmekollaps kann auch ausserhalb der Sonne entstehen und ist immer ein Notfall.