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Verbrennungen - Erste Hilfe Massnahmen

Was ist zu tun bei einem Feuerunfall, was macht man als Erstes bei Verbrennungen? Lesen Sie hier.

Was tun bei Feuerunfall?

Ruhe bewahren und überlegt handeln und sich selber nicht in Gefahr bringen! In schweren Fällen möglichst sofort den Rettungsdienst (Tel. 144) und die Feuerwehr (Tel. 118) alarmieren.

 

Zeichen von Verbrennungen oder Verbrühungen

Der Schweregrad einer Verbrennung oder Verbrühung wird bestimmt durch die Stärke der Verbrennung und das Ausmass der Verbrennungsfläche. Die Grösse der Handinnenfläche entspricht etwa einem Prozent der Körperoberfläche.

 

Abschätzung der Einteilung in Verbrennungsgrade:

  • Verbrennung Grad 1: gerötete Haut (wie Sonnenbrand), Schmerzen, keine Blasenbildung.
  • Verbrennung Grad 2a: gerötete Haut, Blasenbildung (Blasengrund rot), Berührungsschmerzen.
  • Verbrennung Grad 2b: Verbrennung bis tief in die Haut, was eine chirurgische Behandlung erfordert, weisser Blasengrund, Haarausfall.
  • Verbrennung Grad 3: schwerste Hautschäden (weisse, trockene Hautfetzen), keine Schmerzempfindung mehr, keine Haare mehr, eventuell Schockzeichen (vermehrte Schweissneigung, Übelkeit, Schwindel, Blässe und eventuell auch Herzklopfen. Häufig berichten die Betroffenen auch von einem plötzlichen "Schwarzwerden vor den Augen").

 

Erste Hilfe Massnahmen bei Verbrennungen

  • Löschen von bestehenden Kleiderbränden: Flammen mit Decken oder Tüchern, wenn’s geht nass, ersticken. Betroffene auf dem Boden hin- und herwälzen und auch mit nassen Tüchern umwickeln oder mit Wasser abspritzen.
  • Feuerlöscher in erster Linie für Gegenstände einsetzen, da nicht alle Geräte für Menschen bestimmt sind. NICHT ins Gesicht spritzen.
  • Eingebrannte Materialien in der Haut belassen, sonst können noch stärkere Gewebsschädigungen entstehen.
  • Betroffene zudecken, damit sie nicht frieren.
  • Betroffene nicht allein lassen: Bewusstsein, Atmung und Puls kontrollieren. Helfen nach CAB-Regel: Herzdruckmassage C, Atemwege freimachen A, Beatmen B.
  • Bewusstlose mit ausreichender Eigenatmung in die stabile Seitenlage versetzen und die Beine hoch lagern. Bei fehlender Atmung, in Rückenlage beatmen.

 

Behandlungsstrategie bei Verbrennungen

  • Die Wasserbehandlung mit kaltem Leitungswasser (15-20°C) für maximal zehn Minuten bei Verbrennungen von weniger als 10% verbrannter Körperoberfläche.
  • Vorsicht bei Kleinkindern und Säuglingen, es besteht schnell Unterkühlungsgefahr.
  • Verbrennungen ab Grad 2 gehören in ärztliche Behandlung.
  • Notfallmassnahmen bei Schockzustand sofort einleiten. Wiederbelebungsmassnahmen>>
  • Kaltwasserbehandlungen nicht bei bewusstlosen Patienten, bei Patienten mit Unterkühlungszeichen (starkes Zittern) und bei Verbrennungen von mehr als 10% Körperoberfläche.
  • Die Wärmeerhaltung kann mit Aluminiumdecken, Teeeingaben und durch das Rettungsdienstpersonal erfolgen.

 

Zusatzmassnahmen

  • Kleidung vom betroffenen Körperteil vorsichtig entfernen, nicht reissen.
  • Wundflächen mit sterilen Verbänden abdecken, nicht kleben. Ein gebügeltes Haushalttuch geht auch. Keine Salben, Gels, Öl, Talgpuder auf offene Wunden geben.

 

Komplikationen, Verlauf

Weder der Schweregrad noch wie viel Haut geschädigt sind bestimmen den Leidensdruck für den Betroffenen. Selbst wenn nach einer Verbrennung 2. Grades nur 5% des Gesichtes verbrannt sind, wird damit die Lebensqualität drastisch vermindert.

 

Bei mehr als 80% der Brandverletzungen sind die Hände betroffen. Obwohl die Hand lediglich ca. 3% der Gesamtkörperoberfläche einnimmt werden Handverbrennungen von der "American Burn Association" (ABA) als sehr schwere Verletzungen eingestuft, da selbst kleinste Verbrennungen die Funktion der Hand stark einschränken.

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04.01.2006 - dzu

 
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