Zusammen mit anderen Massnahmen – zum Beispiel geringere Margen für Ärzte und Apotheker – erhofft sich der Bundesrat mit tieferen Medikamentenpreisen Einsparungen von rund 400 Millionen Franken.
Anfang Juli 2009 beschloss der Bundesrat eine Überprüfung der Preise von insgesamt 2000 Medikamenten, welche zwischen 1955 und 2006 kassenpflichtig wurden. Danach wurden die Preise mit denen in anderen europäischen Ländern wie Frankreich und Österreich verglichen.
Dieser Preisvergleich soll nun alle drei Jahre stattfinden, so der Sprecher des Bundesamtes für Gesundheit. Mit der sofortigen Einführung der Preissenkung rechnet der Bundesrat mit Einsparungen von rund 400 Millionen Franken.