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Ein Patentfonds ist ein spezielles Marktgefüge, in das Firmen Patente hinein geben können. Damit können dann andere ohne grossen administrativen Aufwand von bereits gemachten Erkenntnissen profitieren, um damit zum Beispiel vernachlässigte Krankheiten leichter und mit einem reduzierten finanziellen Aufwand zu erforschen, wie die Uni Neuenburg mitteilt.
Für einen Fortschritt solcher Krankheiten, welche zu meist in den ärmsten Regionen der Welt vorherrschen, brauche es allerdings Partnerschaften zwischen öffentlichen und privaten Organisationen. Pharmafirmen haben bis heute wenig Interesse gezeigt, an solchen Krankheiten zu forschen und entsprechende Therapien zu entwickeln.
Eine Zusammenarbeit hingegen mit kompetenten Partnern, welche die Forschung und Entwicklung übernehmen würden, können sich die meisten vorstellen.
Bereits heute bestehen solche Zusammenarbeiten: Zum Beispiel stellen Nichtregierungsorganisationen Datenbanken mit chemischen Verbindungen zur Verfügung, wie die Juristin Beatrice Stirner in ihrer in Buchform veröffentlichen Studie schreibt. Sie führt darin unter anderem Interviews mit Vertretern der Pharmaindustrie, Nichtregierungsorganisationen sowie aus der öffentlichen Administration.
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