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Alzheimer: Je geübter das Gehirn, desto langsamer der Zerfall

Insbesondere das Sprechen mehrerer Sprachen scheint die Alzheimer-Krankheit um bis fünf Jahre zu verlangsamen. Dies schreibt eine Forscherin der York-Universität in Toronto nach einer Studie an 450 Menschen in ähnlichem Alzheimer-Stadium.

 
Eines Vorab: Eine Zweisprachigkeit kann Alzheimer nicht verhindern, aber laut der Forscherin können zwei oder mehrere Sprachen die Krankheitsentwicklung verlangsamen. Mehrsprachige Patienten scheinen in der Lage zu sein, die Krankheit zu beherrschen.

 

Die Psychologin untersuchte 450 Menschen in einem ungefähr ähnlichen Alzheimer-Stadium. Die Hälfte der Teilnehmer hatte lebenslang zwei Sprachen gesprochen, die anderen waren einsprachig. Es zeigte sich, dass je geübter die Teilnehmer in verschiedenen Sprachen waren, desto besser es ihnen ging.

 

Forschungen der Zweisprachigkeit bei Kleinkindern hatten gezeigt, dass Babys relativ rasch eine zweite Sprache erlernen. Ihr Hirn scheint flexibler zu sein als jenes der einsprachigen Kinder. Später sind die Mehrsprachigen viel fähiger im Multitasking als die Einsprachigen. Die Ergebnisse der aktuellen Studie scheinen nun zu belegen, dass diese anerzogene Mehrsprachigkeit sogar im Alter das Gehirn vor dem Verfall schützen kann.

 

Experten der Universität Granada erklären sich den positiven Effekt von mehreren gesprochenen Sprachen auf das Hirn damit, dass die Menschen damit ihr Gehirn beim sprachlichen Switchen ständig beschäftigt halten.

Gibt es Vorbeugemöglichkeiten? Laut der Forscherin gibt es das, auch wenn man nicht zweisprachig aufgewachsen ist. Es gehe darum, sein Gehirn ständig in Bewegung zu halten.

 

Auch wenn die Fähigkeit, neue Informationen gleich gut zu verarbeiten, mit dem Alter abnimmt, ist es möglich, auch mit 60 Jahren noch eine neue Sprache zu erlernen. Denn – so die Forscherin – es käme nicht darauf an, eine neue Sprache perfekt zu lernen, sondern durch das Verarbeiten von neuen Informationen das Gehirn in Schwung zu halten und  sogenannte kognitive Reserven zu bilden. Diese Fähigkeit kann vor dem Alzheimer nicht schützen, aber den Verlauf  hinauszögern, ist die Forscherin überzeugt. Und: Jede Kleinigkeit hilft, dem Verfall entgegenzutreten.

 

Weltweit wird geschätzt, dass etwa 24 Millionen Menschen unter irgendeiner Form von Demenz leiden; in der Schweiz sind es etwa 107‘000.

 

Mehr zum Thema

American Association for the Advancement of Science (AAAS)

23.02.2011 - dzu

 
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