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Schlafstörungen: Schlafhygiene bringt rasch gute Resultate

Es müssen nicht gleich Medikamente sein, um Schlafstörungen zu behandlen. Bereits kurzzeitige Verhaltenstherapien können sich effektiv auswirken, schreiben Schlafmediziner in den Archives of Internal Medicine.

 
Bei Schlafstörungen ist der Griff zu Medikamenten nicht immer sofort notwendig, wie eine Studie zeigt.

 

Obwohl Schlafmediziner zur Schlafhygiene auffordern, werden Ratschläge wie: „Reduziere deine Bettzeit, steh morgens immer zur gleichen Zeit auf, geh nie ins Bett, wenn du nicht müde bist, nütze dein Schlafzimmer nur zum Schlafen“, leider zu selten genutzt.

 

Diese vier Botschaften wendete eine Fachschwester unter der Leitung eines Schlafmediziners an insgesamt 79 Senioren (Durchschnittsalter 72 Jahre) in 45- bis 60-minütigen Einzelsitzungen an. Nach zwei Wochen bekamen die Teilnehmer nochmals eine 30-minütige Einzelberatung, danach wurden sie noch zweimal telefonisch kontaktiert.

 

Die Kurztherapie zeigte nach vier Wochen Wirkung: 67% der Teilnehmer vermeldeten eine Besserung der Schlafstörung, bei 55% war gar keine Schlafstörung mehr vorhanden. In der Gruppe ohne Beratung verbesserte sich die Schlafstörung nur bei 25% und nur bei 13% bestand keine Schlafstörung mehr.

 

Die Aktigrafie (Aufzeichnung des Schlaf-Wachrhtythmus), bei der die Handbewegungen im Schlaf registriert werden, zeigte, dass der Schlaf nach der Therapie kürzer, dafür aber effizienter war. Bei anderen Auswertungen wie Einschlafzeit, Aufwachen, Tagesmüdigkeit, Schnarchen, Atemunterbrechungen waren die Unterschiede geringer.

 

Fazit der Studienautoren: Entscheidend für die Beobachtungen sei, dass die subjektive – das heisst vom Teilnehmer empfundene Schlafqualität - sich unter der Verhaltenstherapie verbessert hatte. Für den Studienleiter ist die Kurztherapie mit Anwendung der vier Kernbotschaften eine effektive und effiziente Therapie, welche von den Betroffenen gut angenommen werde.

 

Mehr zum Thema

Archives of Internal Medicine 2011

26.01.2011 - dzu

 
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