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Eine gute Sonnenbrille filtert die schädliche UV-Strahlung aus dem Licht und sorgt für kontrastreiches Sehen.
Wichtig ist die gute Qualität der Gläser. Sie sollten über einen UV-400-Filter verfügen, das entspricht einem 100-prozentigen UV-Schutz.
Die Tönung der Gläser sagt noch nichts über deren Schutzwirkung aus. Ein Optiker kann aber die Filtereigenschaften einer Sonnenbrille leicht überprüfen. Er informiert auch über spezielle Kontaktlinsen, die in der Lage sind, Sonnenstrahlen abzuwehren.
Hände weg von Billigbrillen!
Billigbrillen können den Augen mehr schaden als nützen. Dunkle Gläser bedeuten nämlich nicht immer automatisch UV-Schutz. Im Gegenteil - die dunkle Oberfläche lässt weniger Licht durch, so dass die Pupillen sich öffnen. Ohne UV-Schutz kann die gefährliche Strahlung nun leicht ins Augeninnere eindringen, und zwar in viel höherer Dosis als ohne Sonnenbrille. Dies kann zu irreparablen Schäden führen.
UV-Strahlen sind für das Auge unsichtbar und energiereicher als die des Lichts. Je kurzwelliger sie sind, desto gefährlicher können sie werden. Besonders bedroht sind die Hornhaut, die Bindehaut und die Augenlinse. Die Folge ist eine verminderte Sehfähigkeit.
Auch im Wasser sollten die Augen geschützt werden. Die Wasseroberfläche reflektiert bei Sonnenschein die UV-Strahlen. In den Bergen reflektiert neu gefallener Schnee die UV-Strahlung sogar bis zu 90 Prozent. Experten empfehlen jedoch auch eine Sonnenbrille, wenn die Sonne nicht scheint, denn selbst durch einen bewölkten Himmel dringen noch 50 Prozent der UV-Strahlen durch.
Tipps zur Auswahl der richtigen Sonnenbrille
Wählen Sie eine der Umgebung angepasste Tönung - zu dunkle Gläser reduzieren unnötig die Wahrnehmungsqualität und zwingen die Augen verstärkt zu Anpassanstrengungen. Für hiesige Breitengrade gilt folgende Anwendungs-Empfehlung:
Standard: 18 - 43% Lichtdurchlässigkeit Gebirge/Strand: 8 - 18% Lichtdurchlässigkeit Sikfahren/Alpinsport: 3 - 8% Lichtdurchlässigkeit Braune, graue und grüne Gläser verfälschen die Farbwahrnehmung am wenigsten. Bei anderen Glastönungen werden Farben verändert wahrgenommen, bzw. braucht das Gehirn eine gewisse Zeit, um die durch die Brille verschobenen Farbtöne (zumindest teilweise) wieder zu neutralisieren.
Gelbe, blaue, rote und violette Scheiben sind für den Verkehr nicht geeignet, da allenfalls Signalfarben nicht richtig oder rechtzeitig erkannt werden können. Der sichere, angenehme Sitz auf dem Kopf ist entscheidend dafür, dass der Sonnenschutz stets richtig vor Augen steht - ohne Verrutschen oder schmerzende Druckstellen. Individuell angepasste Brillen bieten den höchsten Tragekomfort.
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