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Sie sind hier: Untersuchungen » Bronchoskopie 23. März 2017
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Bronchoskopie, Lungenspiegelung, Spiegelung der Atemwege

Untersuchungsmethode

Die Bronchoskopie dient zur Untersuchung oder zur Therapie

Was ist eine Bronchoskopie

Die Bronchoskopie oder Lungenspiegelung ist eine Untersuchung der Atemwege mit Hilfe eines speziellen Endoskops, dem Bronchoskop. Es handelt sich um ein schlauchartiges biegsames Gerät mit eingebauter Lampe und Minikamera, die ein vergrössertes Bild auf einen Monitor überträgt (Videoendoskopie). Damit lassen sich Luftröhre und ihre Aufzweigungen innerhalb der Lunge (Bronchien) von innen betrachten, Gewebeproben entnehmen oder falls nötig auch gleich Behandlungen vornehmen. Die modernen Bronchoskope sind flexible (biegsame) Instrumente mit nur zwei bis drei Millimeter Durchmesser. Die Untersuchung ist völlig schmerzfrei und dauert in der Regel 10 bis 20 Minuten, bei Behandlungen auch länger. Seltener kommen starre Bronchoskope in Form eines dünnen Metallrohres zum Einsatz, wobei die Untersuchung dann in Vollnarkose erfolgt.

Die Bronchoskopie ist eine Untersuchung aus der Pulmologie, einem Teilgebiet der Inneren Medizin.

Bedarf es einer speziellen Vorbereitung auf die Untersuchung

Für eine Bronchoskopie muss man nüchtern sein, damit falls es während der Untersuchung zum Würgen kommt, kein Erbrochenes in die Atemwege gelangt und zu Komplikationen führt. Ansonsten ist in den meisten Fällen vorher nichts zu beachten.

Was wird vor der Untersuchung abgeklärt

Für eine Bronchoskopie muss die Blutgerinnung intakt sein (Kontrolle der Gerinnungswerte im Blut). Vor einer Bronchoskopie erfolgt oft eine bildgebende Untersuchung der Lunge (Lungenröntgen, Computertomographie der Lunge).

Wie wird eine Bronchoskopie durchgeführt

Die Bronchoskopie kann ambulant in der Arztpraxis (Pneumologe) oder im Spital durchgeführt werden.

  • Der Rachen wird mit einem Spray lokal betäubt, meist wird auch ein Beruhigungsmittel verabreicht (Schlafspritze).  
  • Das biegsame Bronchoskop wird über Mund oder Nase eingeführt und über die Luftröhre entlang dem natürlichen Verlauf der Atemwege bis in die Bronchien der Lunge vorgeschoben. Über das vergrösserte Bild am Monitor werden die Atemwege nach Veränderungen abgesucht.
  • Über einen Spül- und Arbeitskanal des Bronchoskops können weitere Massnahmen erfolgen, z.B. die Bronchien von Schleimpfropfen freigespült, Bronchialsekret abgesaugt oder mit einer kleinen Zange Gewebeproben (Biopsien) entnommen werden.
  • Nach der Untersuchung soll wegen der lokalen Betäubung des Rachens einige Stunden nichts gegessen oder getrunken werden bis die Wirkung abgeklungen ist (Gefahr des Verschluckens).

Wann wird eine Bronchoskopie eingesetzt

Die Bronchoskopie dient zur Diagnose und Therapie von Erkrankungen der Atemwege (Bronchien).

Häufige Gründe für eine Bronchoskopie sind:
  • Unklarer Reizhusten
  • Blutbeimengung im Auswurf
  • Suche nach Lungentumoren bei Auffälligkeiten im Lungenröntgen
  • Entnahme von Gewebeproben (Biopsie) zur Untersuchung auf Krankheitskeime oder Krebszellen unter dem Mikroskop
  • Abklärung von Einengungen der Atemwege
  • Spülung der Bronchien, Absaugen von festsitzenden Schleimpfropfen aus den Bronchien
  • Blutstillung in den Atemwegen
  • Entfernung eines Fremdkörpers aus den Bronchien

Hat die Bronchoskopie Risiken oder Nebenwirkungen

Diese Untersuchung ist mit den heutigen modernen flexiblen Instrumenten im Allgemeinen risikoarm. Gelegentlich können nach der Untersuchung infolge der Schleimhautreizung durch das Instrument Blutspuren im Sputum oder eine vorübergehende Heiserkeit auftreten. Bei anhaltenden stärkeren Beschwerden oder Nachblutungen sollte man sofort zum Arzt. Ernsthafte Verletzungen der Atemwege oder der Lunge sind äusserst selten.

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