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Sie sind hier: Untersuchungen » Echoenzephalographie 20. August 2017
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Echoenzephalographie

Untersuchungsmethode

Echoenzephalographie: Ultraschallaufzeichnungen des Schädels

Was ist eine Echoenzephalographie

Die Echoenzephalographie ist eine Ultraschall-Untersuchung des Schädelinneren und dabei vor allem des Gehirns. Sie dient beispielsweise der Erkennung von raumfordernden Prozessen wie Blutungen, Geschwülsten (Tumoren), Erweiterungen der flüssigkeitsgefüllten Hirnkammern (Hydrozephalus, ''Wasserkopf'') oder von Strukturveränderungen des Hirngewebes.

Da die Schallwellen den Schädelknochen nur schlecht durchdringen und mittlerweile genauere und modernere Untersuchungsmethoden zur Verfügung stehen, beschränkt sich die Verwendung der Echoenzephalographie heute hauptsächlich auf die Untersuchung von Neugeborenen, Frühgeborenen und Säuglingen sowie den Einsatz in der Neurochirurgie.

Die Echoenzephalographie ist eine Untersuchung aus dem Gebiet der Radiologie.

Bedarf es einer speziellen Vorbereitung auf die Untersuchung

Eine Echoenzephalographie kann ohne besondere Vorbereitung durchgeführt werden.

Was wird vor der Untersuchung abgeklärt

Vor einer Echoenzephalographie ist keine spezielle Abklärung notwendig.

Wie wird eine Echoenzephalographie durchgeführt

Bei Neugeborenen, Frühgeborenen und Säuglingen:
Die Untersuchung dauert etwa 20 min und ist schmerzfrei. Nach Auftragen eines vorgewärmten Gels auf den Schädel wird der Schallkopf des Ultraschallgerätes leicht aufgesetzt und sanft hin und her bewegt und gekippt. Auf dem Bildschirm des Ultraschallgerätes wird dadurch zeitgleich das Gehirn dargestellt. Mittels einer speziellen Form der Ultraschalluntersuchung, der sogenannten Duplexsonographie, lassen sich zusätzlich der Blutfluss in den Hirngefässen sowie der Fluss der Hirnflüssigkeit in den Hirnkammern beurteilen.

Bei Kindern unter 2 Jahren ist der Schädelknochen noch nicht vollständig zusammengewachsen. Zwischen den einzelnen Schädelplatten bestehen noch bindegewebig überbrückte Knochenlücken, die sogenannten Fontanellen, die mit zunehmendem Alter ebenfalls verknöchern. Da der Schädelknochen eine gewisse Barriere für die Ultraschallwellen darstellt, wird die Echoenzephalographie vornehmlich im Bereich der Fontanellen durchgeführt, deshalb auch die Bezeichnung transfontanellärer Schädelultraschall. Als weiterer Untersuchungsort dient das dünne Schläfenbein.

Neurochirurgie:
Bei und nach Gehirnoperationen erfolgt die Untersuchung unter sterilen Bedingungen im Bereich der eröffneten Schädeldecke.

Wann wird eine Echoenzephalographie eingesetzt

Die Einführung von Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) hat die Enzephalographie weitgehend verdrängt. Sie findet hauptsächlich noch Einsatz bei der Untersuchung und Verlaufsbeobachtung von Neugeborenen, Frühgeborenen und Säuglingen sowie während und nach neurochirurgischen Eingriffen (Gehirnoperationen).

Häufige Gründe für eine Echoenzephalographie sind:

Bei Untersuchung von Neugeborenen, Frühgeborenen, Säuglingen:
  • Hydrozephalus (''Wasserkopf''): Erweiterung der flüssigkeitsgefüllten Hirnkammern
  • Blutungen: innerhalb und ausserhalb des Gehirnes, innerhalb der Hirnkammern
  • Sauerstoffmangel (führt zum Bild der sogenannten periventrikulären Leukomalazie)
  • Vorzeitiger Verschluss der Schädeldecke (Craniosynostose)
  • Angeborene Missbildungen
  • Gedeihstörungen
  • Tumoren (Geschwülste)
  • Infektionen
  • Körperliches Trauma
  • Verlaufsbeobachtung bekannter Veränderungen oder Erkrankungen

Neurochirurgie:
  • Während der Operation zur Lokalisation von Tumoren, Blutungen oder Hirnwasserverlusten.
  • Nach der Operation zur Verlaufskontrolle, solange die Schädelöffnung noch nicht wieder verschlossen wurde.

Hat die Echoenzephalographie Risiken oder Nebenwirkungen

Die Echoenzephalographie ist eine schmerzfreie, risikolose Untersuchung ohne Strahlenbelastung und kann auch am Patientenbett erfolgen.


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