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Sie sind hier: Untersuchungen » HIV-Test 25. März 2017
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HIV-Test, AIDS-Test

Untersuchungsmethode

HIV-Test: Bluttest zum Nachweis von Antikörpern auf das HI-Virus

Was ist ein HIV-Test

Der HIV-Test ist ein Bluttest zum Nachweis beziehungsweise Ausschluss einer HIV-Infektion. Hat man sich mit HIV infiziert, dann ist der Test ''positiv''. Liegt keine Infektion vor, dann ist der HIV-Test ''negativ''.

Der HIV-Test kann als Schnelltest oder Labortest erfolgen. Schnelltests liefern das Ergebnis innerhalb weniger Minuten und ermöglichen dadurch bei einem positiven Resultat (man hat sich mit HIV infiziert) eine sofortige individuelle Beratung. Ein positiver Schnelltest muss aber immer durch einen Labortest  bestätigt werden.  

Der HIV-Schnelltest ist ein Kombinationstest, das heisst, im Blut werden sowohl Antikörper (Abwehrstoffe gegen das Virus) als auch Virusbestandteile nachgewiesen. Da die Antikörperbildung eine gewisse Anlaufzeit hat, können HIV-Antikörper erst frühestens zwei Wochen nach einer möglichen Infektion nachgewiesen werden. Die Zeit zwischen Infektion und Antikörperbildung wird als ''Zeitfenster'' bezeichnet. In dieser Zeit fällt ein HIV-Test noch negativ aus, auch wenn man sich infiziert hat. Bei manchen Menschen beträgt das Zeitfenster sogar bis zu drei Monate. Daher sollte man sich frühestens erst zwei bis sechs Wochen nach einer möglichen Infektion testen lassen und bei einem negativen Testergebnis den Test nach drei Monaten wiederholen. Erst dann ist sicher, dass keine HIV-Infektion besteht.

Der HIV-Test kann beim Hausarzt, in Spitälern oder anderen Teststellen wie Aids-Hilfe oder ''Checkpoints'' durchgeführt werden. Ausser beim Hausarzt kann man sich in den genannten Teststellen  auch anonym (ohne Angabe von Personalien) testen lassen. Die Durchführung eines HIV-Tests ist gesetzlich geregelt. Ein HIV-Test ohne Einwilligung der zu testenden Person ist strafbar. Das Testergebnis unterliegt der ärztlichen Schweigepflicht. Ein positives Ergebnis muss aber der Gesundheitsbehörde aus statistischen Gründen gemeldet werden, dies erfolgt aber ohne Angaben der Personalien.  

Der HIV-Test ist eine Untersuchung aus der Infektiologie.

Bedarf es einer speziellen Vorbereitung auf die Untersuchung

Ein HIV-Test kann ohne besondere Vorbereitungen durchgeführt werden.

Was wird vor der Untersuchung abgeklärt

Vor dem HIV-Test erfolgt ein Beratungsgespräch, unter anderem um das individuelle Risiko einer möglichen Ansteckung zu besprechen und um über zukünftige Risikovermeidung aufzuklären. Ein HIV-Test darf nur mit dem Einverständnis der zu testenden Person erfolgen. Ansonsten ist vorher keine spezielle Abklärung notwendig.

Wie wird ein HIV-Test durchgeführt

Der HIV-Test beinhaltet eine Beratung vor dem Test, die Blutentnahme, die Testung (Schnelltest oder Labortest), die Mitteilung des Testresultates und eine Beratung nach dem Test. Für den Schnelltest ist lediglich ein Blutstropfen aus der Fingerbeere notwendig (Fingerstich). Für den Labortest erfolgt eine normale Blutabnahme aus einer Armvene. Das Ergebnis des Schnelltests liegt innerhalb weniger Minuten vor. Beim Labortest dauert es etwa drei Tage.

Wann wird ein HIV-Test eingesetzt

Grundsätzlich empfiehlt sich ein HIV-Test nach einer Situation mit möglichem Ansteckungsrisiko. Das Wissen um eine HIV-Erkrankung ermöglicht den frühzeitigen Behandlungsbeginn und schützt andere Sexualpartner.

Häufige Gründe für einen HIV-Test sind:
  • Ungeschützter vaginaler oder analer Geschlechtsverkehr mit einem möglicherweise HIV-infizierten Partner (Sex ohne Kondom, aber auch wenn das Kondom gerissen oder abgerutscht ist).
  • Ungeschützter Oralverkehr, wenn HIV-infiziertes Sperma oder Menstruationsblut in den Mund gelangt oder geschluckt wird.
  • Verwendung gebrauchter Spritzen und Nadeln bei intravenösem Drogengebrauch.
  • Auftreten von Symptomen, die auf eine HIV-Infektion hindeuten könnten.
  • Berufsbedingtes Risiko, z.B. Nadelstichverletzung im Krankenhaus. Auch zur rechtlichen Absicherung zum Nachweis, dass vorher keine Infektion bestanden hatte.
  • Wunsch nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr in einer gegenseitig treuen Partnerschaft, um sicher zu gehen, dass keine HIV-Infektion besteht.
  • In der Schwangerschaft, um das Kind vor einer HIV-Übertragung während der Geburt oder durch Stillen zu schützen.

Hat der HIV-Test Risiken oder Nebenwirkungen

Die Risiken der Untersuchung entsprechen jenen einer normalen Blutabnahme. Die Zeit bis zur Mitteilung des Testergebnisses kann allerdings psychisch belastend sein. Hier kann ein professionelles  Beratungsgespräch helfen.


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