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Sie sind hier: Untersuchungen » Retrograde Urographie 25. Juni 2017
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Retrograde Urographie, Röntgen der Harnwege

Untersuchungsmethode

Retrograde Urographie: Röntgenuntersuchung des Harntraktes mittels Kontrastmittel

Was ist eine retrograde Urographie

Die retrograde Urographie ist ein Kontrastmittelröntgen zur Darstellung der ableitenden Harnwege, also von Harnleiter, Blase und Harnröhre. Bei der Untersuchung wird Kontrastmittel über einen in die Harnröhre eingeführten Katheter direkt in die ableitenden Harnwege eingespritzt und dann Röntgenbilder angefertigt. Damit lassen sich vor allem Harnabflusshindernisse gut erkennen. Ein ähnliches Verfahren ist die Ausscheidungsurographie.

Die retrograde Urographie ist eine Untersuchung aus der Urologie.

Bedarf es einer speziellen Vorbereitung auf die Untersuchung

  • Zur retrograden Urographie muss man nicht nüchtern sein, ausser sie erfolgt in Narkose.
  • Gelegentlich muss vorher ein Abführmittel oder ein Mittel gegen Blähungen eingenommen werden, damit das Harnsystem nicht durch geblähte Darmschlingen verdeckt wird. Am Vortag sollen keine blähenden Speisen oder Getränke konsumiert werden.
  • Blutentnahme zur Kontrolle der Nierenfunktion und Schilddrüsenfunktion (wegen Kontrastmittelgabe)

Was wird vor der Untersuchung abgeklärt

Bei der Voruntersuchung wird abgeklärt, ob Einschränkungen für eine Kontrastmittelgabe vorliegen:
  • Kontrastmittelallergie
  • Nierenerkrankung mit eingeschränkter Nierenfunktion
  • Einnahme bestimmter Medikamente bei Zuckerkrankheit (Diabetes), da es in Verbindung mit dem jodhaltigen Kontrastmittel zur Übersäuerung des Blutes kommen kann.
  • Schilddrüsenüberfunktion (jodhaltige Kontrastmittel können eine Überfunktion der Schilddrüse verstärken)
  • Schwangerschaft

Wie wird eine retrograde Urographie durchgeführt

Bei der Untersuchung wird über die Harnröhre ein Katheter eingeführt, der unter ständiger Sichtkontrolle am Monitor bis zur gewünschten Stelle (Harnröhre, Blase oder Harnleiter) vorgeschoben wird. Durch diesen Katheter wird dann ein jodhaltiges Röntgenkontrastmittel eingespritzt und  Röntgenbilder angefertigt auf denen die mit Kontrastmittel gefüllten Harnwege zu sehen sind.

Wann wird eine retrograde Urographie eingesetzt

Die Untersuchung dient vor allem zur Diagnose von Abflusshindernissen in den ableitenden Harnwegen (Harnleiter, Blase, Harnröhre).

Häufige Einsatzgebiete der retrograden Urographie sind:
  • Harnabflussstörungen: Nierensteine, Blasensteine, Harnleiterenge, Tumoren, Prostatavergrösserung
  • Angeborene Fehlbildungen der Harnwege
  • Vor jeder Steinzertrümmerung erfolgt eine retrograde Urographie bzw. eine Ausscheidungsurographie

Hat die retrograde Urographie Risiken oder Nebenwirkungen

Diese Untersuchung ist im Allgemeinen risikoarm. Selten kommt es zu allergische Reaktionen auf das Kontrastmittel. Die heute verwendeten Röntgenkontrastmittel werden in der Regel gut vertragen.
  • Gelegentlich treten nach der Untersuchung infolge der Schleimhautreizung durch das Einführen des Katheters Harnröhrenblutungen oder Blutbeimengungen im Urin und Schmerzen beim Wasserlassen auf. Bei stärkeren Beschwerden oder Nachblutungen sollte man sofort zum Arzt.
  • Äusserst selten sind ernsthafte Verletzungen von Harnröhre oder Blase, die operativ versorgt werden müssen.
  • Nachfolgende fieberhafte Blasenentzündungen sind ebenfalls sehr selten, da die Untersuchung unter keimfreien (sterilen) Bedingungen erfolgt.

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