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Sie sind hier: Fokus » Baby / Geburt Schwangerschaft 24. November 2017
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Baby Geburt Schwangerschaft

 

Baby, Geburt, Schwangerschaft

 

 

Während neun Monaten oder 40 Wochen Schwangerschaft haben Mutter und Kind Zeit, sich auf die Geburt vorzubereiten.

Erstes Trimenon - 1.-12. Schwangerschaftswoche

Die Beschwerden oder besser gesagt die Schwangerschafts-Zeichen verlaufen bei jeder Frau mehr oder weniger intensiv und sie dauern mehr oder weniger lang.

 

Es wird deshalb im Folgenden auf die verbreitetsten und typischsten Schwangerschafts-Anzeichen eingegangen. Sicherheit, dass es sich um eine Schwangerschaft und nicht um eine ernsthafte Erkrankung handelt, geben nur der Schwangerschafts-Test respektive die Werte des Schwangerschaftshormons (HCG).

 

Erste Zeichen für eine Schwangerschaft

Ausbleiben der Monatsblutung

Die Periode bleibt zwar aus, dennoch kann es nach fünf bis zehn Tagen nach dem Eisprung zu Schmierblutungen (auch Nidationsblutung genannt) kommen. In dieser Zeit nistet sich das Ei in der Gebärmutter ein. Diese Blutung tritt ausserhalb des normalen Zykluses auf. Meist sind es nur Tropfen oder Schlieren. Die Farbe des Blutes ist eher hellrot und die Blutungsintensität nimmt nicht zu, sondern bleibt stabil.

 

Positiver Schwangerschaftstest

Einige Frauen „wissen“ schon bei der Befruchtung, dass sie schwanger geworden sind – andere glauben es erst nach dem x-Schwangerschaftstest. Das Schwangerschaftshormon HCG (humanes Choriongonadotropin) erhält die junge Schwangerschaft zum Zeitpunkt der Einnistung in die Schleimhaut, weshalb die HCG-Werte im Urin erhöht sind. Die Werte steigen danach mit zunehmender Schwangerschaft bis zum ca. 70. Schwangerschafts-Tag und fallen danach wieder ab. Der Schwangerschaftstest zeigt somit den erhöhten HCG-Wert an.

 

Erhöhte Körpertemperatur (Basaltemperatur)

Erhöht sich die Körpertemperatur (im Anus gemessen) nach Ausbleiben der Periode, ist dies ein recht sicheres Zeichen einer Schwangerschaft. Aber: Die Temperatur kann sich bei Frauen um den Eisprung herum ebenfalls erhöhen, ohne dass sie schwanger ist.

 

Geschwollene, empfindliche Brüste

Empfindliche Brüste gibt es allerdings auch Monatszyklus-bedingt. Die Brüste und auch die Brustwarzen fühlen sich extrem empfindlich an. Die Brüste bereiten sich aufs Stillen vor, was auch zu Schmerzen führen kann. Helfen können das Tragen von stützenden BHs, warme Wickel oder entsprechende Salben.

 

Färbung der Brustwarzenvorhöfe

Die Farbe der Brustwarzen-Vorhöfe ändert sich bereits in der frühesten Schwangerschaft und die Vorhöfe werden dunkler und grösser. Grund: Damit findet das Baby die Brustwarze zum Stillen schneller.

 

Unterleibsbeschwerden

Gleich den Periodenbeschwerden kann es zu Bauchkrämpfen und Ziehen im Becken kommen. Grund: Die Gebärmutter richtet sich im Becken ein und wird stärker durchblutet. Der Halteapparat wird stärker beansprucht und verursacht ziehende und kontraktionsartige Schmerzen. Körperliche Anstrengung, der Orgasmus beim Sex oder Lageveränderungen beim Liegen verstärken die Beschwerden allenfalls.

 

Müdigkeit

Häufig sind Frühschwangere sehr müde, andere fühlen sich so fit wie nie. Meist entsteht die Erschöpfung durch Stoffwechselveränderungen. Der Stoffwechsel stellt sich schon früh auf das wachsende Baby ein. Nach 12 Wochen vergeht die extreme Müdigkeit häufig.

 

Übelkeit

Ein wahrlich grosses Übel kann die Schwangerschafts-Übelkeit sein, welche häufig von Erbrechen und Appetitlosigkeit begleitet ist. Bei einigen Frauen setzt die Übelkeit sofort nach der Befruchtung ein, bei anderen erst nach ein paar Tagen oder Wochen. Aber: Jede Frau leidet ungleich, die einen stärker, die anderen merken fast nichts; bei den einen dauert die Übelkeit fast die ganze Schwangerschaft hindurch, bei einigen hält sie nur die ersten Wochen an. Tipps gegen die Übelkeit >>

 

Harndrang

Auf Grund der hormonellen Veränderungen und der wachsenden Gebärmutter, welche auf die Blase drückt, kommt es nach ca. zwei Wochen zu vermehrtem Harndrang.

 

Verdauung und Appetitveränderungen

Auch dafür werden die hormonellen Veränderungen verantwortlich gemacht. Hier helfen eine gründliche Umstellung der Ernährung, viel Flüssigkeit und viel Bewegung. Dies beugt der Verstopfung und der Bildung von Hämorrhoiden vor. Hämorrhoiden können mit Sitzbädern (ev. mit Kamillen- oder Eichenrindenextrakt) gelindert werden.

Siehe Ernährung während der Schwangerschaft >>

 

Sodbrennen

Sauers Aufstossen ist ein häufiges Übel der Schwangeren. Durch das Aufrichten der Gebärmutter fliesst der Magensaft vermehrt in die Speiseröhre zurück, was zu Sod- oder Magenbrennen führt. Zur Linderung empfohlen: an Stelle von grossen Mahlzeiten die Nahrung auf mehrere kleinere Mahlzeiten aufteilen. In der Nacht kann es helfen, das Kopfteil etwas höher zu stellen.

 

Psychische Veränderung

Auch wenn die Schwangerschaft gewollt war, wechseln sich Freude und Angst, Deprimiert-sein und seelische Höhenflüge ab. Die Vorstellung von der Geburt oder auch die künftige Mehrverantwortung kann Ängste, zum Teil manifestiert in Albträumen, auslösen. Hier hilft das Gespräch mit dem behandelnden Arzt, mit dem Partner, mit Freundinnen, Müttern oder mit einer  psychologischen Fachhilfe. Die Frau sollte sich nicht schämen, über ihre Ängste zu reden; es kann sonst eine Hilflosigkeit oder sogar eine Depression daraus entstehen. Während der Schwangerschaft sollte die Frau - wenn möglich auch der Partner - die Tage etwas langsamer angehen und Stress wenn möglich vermeiden. Das hilft auch, Gedanken und Gefühle zu ordnen. Entspannungsübungen zum Beispiel nach Schwangerschafts-Yoga können dabei helfen.

 

Zweites Trimenon - 13.-24. Schwangerschaftswoche

dieser Zeit sind regelmässige Untersuchungen beim Arzt wichtig. Im Detail wird der Arzt in Abständen verschiedene Untersuchungen vornehmen (Details siehe Vorsorge-Untersuchungen >>).

 

Im zweiten Drittel der Schwangerschaft drängen sich ausserdem folgende Fragen zur Geburt auf: Die Wahl der Geburtsart, der Klinik, des Gebärhauses (oder lieber eine Hausgeburt?), konventionelle Geburt oder Kaiserschnitt, Arzt oder Hebamme? Der Arzt oder die Hebamme können helfen, Entscheidungen zu treffen. Geburt und Vorbereitung dazu sind geprägt von vielen Emotionen, so dass es hilft, sich mit Fachpersonen darüber zu unterhalten. Es gibt auch die Möglichkeit, eine Geburtenabteilung mit der Hebamme zu besuchen.

 

Gerade die Hebamme kann helfen, sich über die verschiedenen Geburtsvorgänge im Klaren zu werden; sie kann die Vor- und Nachteile einer konventionellen Geburt oder eines Kaiserschnitts erklären. Immer vorausgesetzt natürlich, dass die Schwangerschaft normal und bis dato ohne Komplikationen verläuft. Die Frage des Kaiserschnitts kann sich auch erst Ende Schwangerschaft stellen, wenn plötzlich ein medizinischer Grund dafür vorliegt.

 

Elterninformationen können ebenfalls  zur Klärung vieler Fragen beitragen, zum Beispiel betreffend Krankenkassenanmeldung des Kindes etc. Solche Geburtsvorbereitungskurse helfen beiden Eltern, sich auf das Ereignis vorzubereiten. Für die Mutter ist es jetzt Zeit, allenfalls ein Schwangerschafts-Training mit Beckenbodentraining zu buchen. Diese Trainings helfen einerseits der Mutter, die Schwangerschaft leichter zu überstehen und gelten zugleich als Vorbereitung für den Geburtsvorgang.

 

Das zweite Drittel der Schwangerschaft ist meist die angenehmste Zeit für die Mutter, Ferien zu machen oder noch auf Reisen zu gehen. Häufig hat sich der mütterliche Körper an die Schwangerschaft gewöhnt, die Beschwerden haben abgenommen und die Geburt ist doch noch in zeitlich recht abgrenzbarer Entfernung.

 

Drittes Trimenon: 25. - 40 Schwangerschaftswoche

Die letzten Wochen vor der Geburt.Das Ende der Schwangerschaft naht und es bleibt noch Zeit für die letzten wichtigen Dinge, welche erledigt werden sollten. Jetzt ist auch die Zeit gekommen, wo der Klinikkoffer bereit  und alle notwendigen Dokumente bereit sein sollten.


Vorbereitungen für das Baby, Wahl des Kinderarztes, Wahl der Klinik

  • Versicherungsschutz für das Baby beantragen. Eventuell jener der Mutter überprüfen, falls sie in einer Privatklinik gebären oder in einem Einbett-Zimmer liegen möchte.
  • Name des Kindes: Spätestens jetzt sollten sich die Eltern über den oder die Namen geeinigt haben. Übrigens: In der Schweiz haben Standesämter das Recht, ausgefallene Vornamen für Kinder abzulehnen. Mögliche Gründe: Wenn der Name oder bei mehreren Namen das Geschlecht nicht eindeutig identifiziert oder das Persönlichkeitsrecht zu stark eingeschränkt wird. Die wichtigsten Richtlinien sind hier zu finden: Namensrecht Schweiz
  • Mit der Wahl des oder der Namen sollte auch die Geburtsanzeige geplant und ev. gestaltet werden – mit gewissen Aussparungen.
  • Ein Kinderarzt kann von einer Hebamme oder auch von Freundinnen empfohlen werden. Das Kind kann dann bereits zu Vorsorgeuntersuchung angemeldet werden.
  • Die Ausstattung des Kinderzimmers, der Kauf oder das Herstellen von Baby-Kleidung vergegenständlichen deutlich, dass bald ein Wesen mehr in Ihrem Haushalt und Leben existieren wird.
  • Ab der 28. Schwangerschaftswoche sollte es klar sein, wo die Geburt stattfinden wird und welche Geburtsart bei einer normal verlaufenden Schwangerschaft geplant ist (siehe Geburt, Geburtsablauf >>)
  • Mit dem Arzt können die Möglichkeiten eines Kaiserschnitt, einer Anästhesie oder von Wehenverminderungs-Massnahmen diskutiert werden.
  • Falls eine Hausgeburt geplant ist, muss klar gestellt werden, ob die gewählte Hebamme dazu bereit ist, ob genug Platz vorhanden ist, ob allenfalls die bereits lebenden Kinder versorgt werden können.
  • Grosseltern, Götti, Freunde, Spitex: All diese eventuell notwendige Betreuung und Hilfe nach der Geburt zu Hause sollte jetzt organisiert werden. Eventuell kann der Partner Vaterschaftsurlaub beantragen. In der Schweiz gibt es hierzu bis heute keine gesetzliche Regelung, das wird von Firma zu Firma unterschiedlich gehandhabt. Staatsangestellte bekommen 5 Tage; diese können direkt nach der Geburt oder verteilt im ersten Lebensjahr des Kindes bezogen werden.
  • Zum Mutterschaftsurlaub finden Sie hier Informationen: Mutterschaft: Schutz der Arbeitnehmerin

 

Klinikkoffer mit persönlichen Effekten

  • Eigene Handtücher
  • Bequeme, weite Pijamas
  • Weite, ev. alte T-Shirts zum Tragen während der Geburt, welche bei Flecken weggeworfen werde können
  • Bequeme Trainingshosen, genügend bequeme Unterwäsche
  • Erste Kleider für das Baby
  • Crèmes und Kosmetika, Lippenpflegestift
  • Still-BHs
  • Bei Sehbehinderung: Sehbrille, besser keine Kontaktlinsen
  • Handy, Aufladegerät

Es gibt natürlich noch viele persönliche Sachen mehr, welche die Frau individuell mitnehmen möchte, seien das Musik, Düfte (insbesondere für das Einzelzimmer), Massagebälle, Fotoapparat, Videokamera, ein Buch für Wartezeiten, ein Schreibblock, Tagebuch etc.

 

Wichtige Dokumente

  • Mutterschaftsausweis der Krankenkasse, Schriftenempfangsschein (Wohnbescheinigung der Mutter)
  • Verheiratete bringen das Familienbüchlein mit, Ledige den Personalstandausweis, ev. die Vaterschaftsanerkennung

 

 

Forum Baby, Geburt, Schwangerschaft 

 

 
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08.08.2013 - dzu 
 
 
 


 
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Das Becken der Frau weitet sich für die Geburt aus
Die Evolution hat vorgesorgt: Der weibliche Organismus kann das Becken ab der Pubertät verbreitern. Nach dem gebärfähigen Alter verengt es sich wieder – während sich das Becken beim Mann über das gesamte Leben kaum verändert. Die erstaunlichen Resultate einer Studie der Universität Zürich legen den Schluss nahe, dass die Hormone in der Pubertät und der Menopause diese Formunterschiede bewirken.

Zulassung der Präimplantationsdiagnostik unter strengen Voraussetzungen
Bundesrat und Parlament möchten die Präimplantationsdiagnostik (PID) in der Schweiz zulassen. Sie legen im geänderten Fortpflanzungsmedizingesetz strenge Voraussetzungen für deren Durchführung fest. Das Gesetz lässt die genetische Untersuchung von künstlich erzeugten Embryonen nur in zwei Fällen zu.

In-vitro-Fertilisationen nehmen wieder zu
Im Jahr 2014 haben sich 6'269 Paare mit Kinderwunsch einer In-vitro-Fertilisation unterzogen. Dies führte zu rund 1955 Lebendgeburten. Diese Zahlen sind zwar leicht höher als im Jahr 2013, jedoch niedriger als diejenigen zwischen 2009 und 2012. Soweit einige neue Ergebnisse der Statistik der medizinisch unterstützten Fortpflanzung des Bundesamtes für Statistik (BFS).

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