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''Wir wollen die Ärzte und die Frauen schweizweit für die Endometriose sensibilisieren''

Am 24. November 2011 wurde in Bern die Schweizerische Endometriose-Vereinigung Endo-Help gegründet. Die Vereinigung ist national tätig und ist künftig die Dach-Organisation der in der Schweiz regional tätigen Endometriose-Organisationen.

Laut Schätzungen sind in der Schweiz rund 190‘000 Frauen im gebärfähigen Alter von Endometriose betroffen. Das ist eine chronische gynäkologische Erkrankung, bei der sich die Gebärmutterschleimhaut, das Endometrium, auch an anderen Orten des Körpers als der Innenauskleidung der Gebärmutter ansiedelt. Wie die normale Gebärmutterschleimhaut, wachsen und bluten die Endometrioseherde im Monatszyklus.

 

Dies führt zu entzündlichen Reaktionen. Zu den typischen Symptomen gehören Unterleibsschmerzen, schwere krampfartige Regelschmerzen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und Unfruchtbarkeit. Ein Gespräch mit Laure Sandoz, Mitgründerin von Endo-Help.

 

Interview mit Laure Sandoz, Mitgründerin der Schweizerischen Endometriose-Vereinigung Endo-Help (www.endo-help.ch).

 

Legende des Interviews

Sprechzimmer:

Laure Sandoz, wie sind Sie mit der Endometriose verbunden?

Laure Sandoz:

Ich habe von 1984 bis 2006 selber an Endometriose gelitten. 2002 war ich Mitgründerin der Westschweizer Endometriose-Vereinigung www.endosuisse.ch. Seitdem habe ich im Dienste der Endometriose-Betroffenen Vorträge gehalten, viel Medienarbeit geleistet und einzelnen Frauen Auskunft gegeben. Ziel ist es, das Bewusstsein für die Endometriose zu stärken, damit die betroffenen Frauen die bestmögliche Aufklärung und Pflege erhalten.

 
 

 

Sprechzimmer:

Was kann die Schweizerische Endometriose-Vereinigung Endo-Help bewirken?

Laure Sandoz:

Endo-Help ist die nationale Dach-Organisation aller regional tätigen Endometriose-Organisationen in der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin. Die Einheit macht stark. Als Verantwortliche der Westschweizer Organisation Endosuisse.ch fehlten mir allzu oft die finanziellen Mittel, um die angestrebten Ziele zu erreichen. Beschränkt auf die Westschweiz, waren wir für potenzielle Geldgeber zu wenig interessant. Nur eine gesamtschweizerische Organisation wird genug Schlagkraft haben, um für die Anliegen der Endometriose-Betroffenen genügend Aufmerksamkeit zu erregen.

 
 

 

Sprechzimmer:

Wie wollen Sie die Gynäkologen und die Patientinnen für Ihre Anliegen sensibilisieren?

Laure Sandoz:

Mit Endo-Help wollen wir namentlich die falsche Betrachtungsweise einiger Ärzte auf die Endometriose ändern: Dieses häufige Frauenleiden wird häufig falsch und zu spät diagnostiziert. Viele Frauen leiden an Endometriose, ohne den Namen und die genaue Diagnose ihres Leidens zu kennen. Deshalb muss man eine Informationskampagne für alle Frauen und nicht nur die bereits bekannten Endometriose-Patientinnen durchführen. Anschliessend muss man alle Betroffenen an den richtigen Ort für eine bessere Behandlung zuweisen können. Für all das muss man die Ärzte sensibilisieren. Es gibt viel zu tun.

 
 

Sprechzimmer:

Welche sind die nächsten Schritte von Endo-Help?

Laure Sandoz:

Endo-Help wurde von regionalen Organisationen gegründet, die bislang regional und unabhängig voneinander handeln. Zuerst müssen wir jetzt unsere Ideen bündeln, damit die Lücken in den Aktionen geschlossen werden können. Dank dem gesamtschweizerischen Status von Endo-Help wird es möglich sein, auf nationale Ebene Mittel zu beschaffen und nationale Projekte umzusetzen.

 
 

 

Sprechzimmer bedankt sich bei Laure Sandzoz für die interessanten Ausführungen rund ums Thema Endometriose und wünscht ihr und der Vereinigung weiterhin viel Erfolg.

 

Interview Partnerin

Laure Sandoz
Laure Sandoz
 

Interview mit Laure Sandoz, Mitgründerin der Schweizerischen Endometriose-Vereinigung Endo-Help www.endo-help.ch sowie Westschweizer Endometriose-Vereinigung www.endosuisse.ch.

Schweizerische Endometriose-Vereinigung Endo-Help

19.12.2011 - dzu

 
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