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Sie sind hier: Fokus » Stress 18. Dezember 2017
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Erhöhtes Herzinfarktrisiko unter Beruf- oder Ehestress

Stress schlägt aufs Herz - das ist nicht nur eine Volkswahrheit. Zunehmend wird diese Aussage durch epidemiologische Studien belegt.

Stress
 
In einer britischen Studie (Whitehall-II) haben Forscher mehr als 9'000 Staatsangestellte zu ihrem Privatleben befragt.

 

Befragt wurden die Beamten unter anderem auch zum emotionalen Rückhalt, den sie durch ihre Familie erfahren. Die Antworten verglichen die Forscher mit späteren Erkrankungen der Teilnehmer. Die Beobachtungszeit betrug 12 Jahre.


Resultat: Teilnehmer, die häusliche Probleme angaben, mussten während der Beobachtungszeit 34% häufiger wegen Herzerkrankungen behandelt werden als solche, die keinen Familienstress angaben. Das Resultat blieb in etwa dasselbe, wenn zusätzlich folgende Faktoren mitberücksichtig wurden: Alter, Geschlecht, Familienstatus, Erziehung, wirtschaftliche Situation sowie Mobbing am Arbeitsplatz.

 

Kanadische Studie

Eine Kanadische Studie befragte 9’772 Männer und Frauen, die nach einem Herzinfarkt wieder ins Berufsleben eingestiegen waren. Die Teilnehmer wurden zu Anforderungen und Entscheidungskompetenzen am Arbeitsplatz befragt.


Resultat: Bei Überforderungen im Job sowie mangelnder Kontrolle über die eigene Tätigkeit verdoppelte sich das Risiko für einen zweiten Herzinfarkt. Daran änderte sich auch nichts, wenn 26 andere Risikofaktoren mitberücksichtigt wurden.

 

Kommentare zu den Studien von anderen Experten

Emotionaler Stress begünstigt nicht nur Herzkrankheiten. Auch Depressionen, Krebs oder das Fortschreiten einer HIV-Infektion können durch dauerhaften „schlechten“ Stress (sogenannten Dystress) gefördert werden.


Die Experten vermuten die Ursachen im Verhalten von dauer-gestressten Personen: schlechte Ernährung, wenig körperliche Bewegung sowie nicht Befolgen ärztlicher Anweisungen und Therapien. Das kann sich vor allem bei HIV- oder Krebspatienten fatal auswirken.


Einen zweiten Grund vermuten die Experten im Hormonstoffwechsel. Chronischer Stress aktiviert die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Tätigikeit. Folgen: Erhöhte Ausschüttung von Kortison. Durch Dauerstress erhöht sich auch die Tätigkeit der Nebennierendrinden, es wird vermehrt Adrenalin freigesetzt. Zuviel Kortison und Adrenalin haben langfristig negative Auswirkungen auf den Stoffwechsel und auf die Herz-Kreislaufsituation.


Fazit: Emotionaler Stress im Beruf und zu Hause erhöht das Risiko für Herzerkrankungen.


Die Ergebnisse wurden in den Fachblättern JAMA und in den Archives of Internal Medicine veröffentlicht.

 

Mehr zum Thema

  • Fokus Stress - Was ist Stress, wie lernt man damit umzugehen?
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JAMA, Archives of Internal Medicine

11.10.2007 - dzu

 
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