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Sie sind hier: Krankheitsbilder » Folsäuremangelanämie 26. September 2017
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Folsäuremangelanämie, Blutarmut durch Folsäuremangel

Definition

Folsäuremangelanämie: Blutarmut durch Mangel an roten Blutkörperchen

Unter einer Anämie (Blutarmut) versteht man die Verminderung des roten Blutfarbstoffes (Hämoglobin). Der Blutfarbstoff befindet sich in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Eine ernährungsbedingte Anämie (z.B. Blutarmut durch Folsäure-, Eisen- Vitamin B-Mangel) entsteht durch den Mangel an diesen Stoffen.

Im Folgenden wird auf den Folsäuremangel und dessen Auswirkungen eingegangen.

Die Eisenmangelanämie wird in einem separaten Krankheitsbild behandelt.

Wichtig für die Blutbildung sind Vitamine B 12, B6 und Folsäure. Diese können durch die Nahrung oder durch Nahrungsergänzungspräparate aufgenommen werden. Ein Folsäuremangel kann bei schwangeren Frauen zu Fehlbildungen beim Ungeborenen führen.

Ursachen

Ursachen einer Folsäuremangelanämie können sein:

  • Einseitige Ernährung (zu wenig Obst, Gemüse oder Vollkornprodukte)
  • Bestimmte Medikamente können einen Folsäuremangel hervorrufen, unter anderem die Pille (orales Verhütungsmittel) oder Antibiotika.
  • Chronischer Alkoholkonsum, Drogenkonsum
  • Ältere Menschen sind gefährdet durch einseitige Ernährung.
  • In der Schwangerschaft und während der Stillzeit benötigt die Mutter mehr Folsäure.
  • Wachstum (Teenager)
  • Verminderte Aufnahme bei chronischen Dünndarmerkrankungen (z.B. Zöliakie)

Symptome (Beschwerden)

Spina bifida (offener Rücken) durch Folsäuremangel der Mutter in der Schwangerschaft

Beschwerden, die auf eine Folsäurenmangelanämie hindeuten können, sind unter anderem:

  • Müdigkeit
  • Schwindel
  • Blässe, vor allem an den Innenseiten der Lippen, Augenliedern und des Zahnfleisch
  • Atemnot
  • Herzklopfen bis  Herzrasen
  • Beschwerden im Magen-Darmtrakt (Blähungen, Durchfall)
  • Rückbildung der Schleimhaut, Mundwinkelrisse
  • Geschmacksstörungen
  • Blutungsneigungen, Sensibilitätsstörungen
  • Betroffene sind häufig untergewichtig
  • Depressionen
  • Ein Folsäuremangel in der Schwangerschaft kann zu schweren Kindsmissbildungen (Neuralrohrdefekte, offener Rücken, medizinisch Spina bifida) führen.

Diagnose (Untersuchung)

Folsäuremangelanämie: Blutuntersuchung auf Folsäure

Zur Diagnose der Folsäurenmangelanämie werden verschiedene Untersuchungen und Abklärungen durchgeführt. Dazu gehören unter anderem:

  • Ausführlicher Krankenbericht unter Einbezug der Beschwerden
  • Ein Folsäuremangel wir durch eine Blutuntersuchung festgestellt.

Therapie (Behandlung)

Folsäure in der Nahrung

Zuerst muss die Grundursache herausgefunden und behandelt werden.

Allgemein

  • Sofortige Umstellung der Ernährung. Empfehlung: mindestens 0.4mg Folsäure pro Tag.

Folsäure ist in folgenden frischen Nahrungsmitteln enthalten:

  • Orangen
  • Blattspinat
  • Chinakohl
  • Fenchel
  • Rüben
  • Rettich
  • Sojabohnen
  • Gegarter Leber
  • Bohnen
  • Haferflocken
  • Pilzen
  • Brokkoli
  • Rindfleisch
  • Hefe
  • Spargel
  • Kuh- und Muttermilch
  • Nüssen

Folsäure ist empfindlich gegen Licht, Sauerstoff und Hitze und kann wegen ihrer guten Wasserlöslichkeit leicht ausgelaugt werden.

Medikamente

Folsäure- und Multivitaminpräparate (besonders Kombinationspräparate mit Vitamin B12 und B6). Neuere Studien haben gezeigt, dass Folsäurepräparate bereits 4 Wochen vor der Schwangerschaft und mindestens acht Wochen danach zum Schutz gegen kindliche Missbildungen eingenommen werden sollten (0.8mg/Tag).

Ebenso zeigten Untersuchungen, dass Folsäure in Kombination mit Vitamin B-Präparaten besser aufgenommen wird.

Mögliche Komplikationen

Folsäuremangel während der Schwangerschaft ist ein hohes Risiko für kindliche Missbildungen (z.B. Spina bifida, offener Rücken). Ein Folsäuremangel ist auch ein Risikofaktor für die Entstehung von Gefässverkalkungen (Arteriosklerose).

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